So., 17.09.2017

Fußball: 3. Liga Preußen-Trainer Möhlmann und seine Ersatzbank deluxe

Der lange verletzte Simon Scherder übernahm nach 50 Minuten die Kapitänsbinde.

Der lange verletzte Simon Scherder übernahm nach 50 Minuten die Kapitänsbinde. Foto: Jürgen Peperhowe

Paderborn - 

Alles auf links – das war das Motto von Trainer Benno Möhlmann bei der Besetzung der Preußen-Startelf in Paderborn. Die, die reinrutschten, machten ihre Sache gut. Auf der Bank saßen allerdings auch reichlich prominente Namen.

Von Ansgar Griebel

Am Freitagabend hatte Benno Möhlmann seine Startelf im Kopf komplett, am Samstag stand sie dann auf dem Platz: Der Trainer hatte sich gegen unnötige Schnörkel und für eine klare Linie entschieden. „Nicht so verspielt“, lautete das Auswahlkriterium, das immerhin fünf Neue in die erste Elf beförderte. Torschütze Moritz Heinrich, Vorlagengeber Nico Rinderknecht, Impulsgeber Sandrino Braun, Lion Schweers als solider Innenverteidiger und schließlich Simon Scherder als Spielmacher und nach dem Aus von Adriano Grimaldi sogar Kapitän des Teams erfüllten die Erwartungen. „Das haben sie gut gemacht“, so das Spieltagszeugnis von Möhlmann, der sich allerdings für Teil zwei der englischen Woche am Mittwoch gegen den VfR Aalen eine ganz neue Aufstellung vorbehält.

Möhlmann hat das Privileg, aus einem Kader wählen zu können, „in dem alle sehr dicht beieinander sind“, wie er sagt. „Das ist auf der einen Seite gut, auf der anderen wäre es aber besser, wenn es einige Spieler gäbe, die ein wenig herausragen und in der Mannschaft gesetzt sind.“ Allemal hatten die Preußen wohl noch nie so eine prominente Ersatzbank wie in Paderborn, als mit Martin Kobylanski, Tobias Rühle, Michele Rizzi, Ole Kittner, Danilo Wiebe, Jeron Al-Hazaimeh und Keeper Max Schulze Niehues sieben potenzielle Starter beisammensaßen.



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