Di., 10.10.2017

Fußball: 3. Liga Preußen-Trainingslager steht in den Sternen – Cueto braucht Geduld

Lucas Cueto 

Lucas Cueto  Foto: pp

Münster - 

Lucas Cueto muss sich nach seiner Knochenhautentzündung weiter gedulden. Eine Rückkehr ins Preußen-Training in diesem Jahr ist unwahrscheinlich. Vielleicht kehrt er in der Wintervorbereitung zurück. Ob es dann wieder ein Trainingslager gibt, steht jedoch in den Sternen.

Von Thomas Rellmann

Ein freier Tag war den Preußen am Wochenende gestattet. Was innerhalb der Länderspielpause auch völlig legitim klingt. Trainer Benno Möhlmann nutzte die Zeit für einen kurzen Besuch bei der Familie in Bremen. Schon am Montag standen er und seine Schützlinge allerdings wieder auf dem Trainingsplatz. Viele Ausfälle hat der Coach aktuell nicht zu beklagen.

Sogar Tobias Warschewski, der sich Ende August in Rostock einen Mittelfußbruch zugezogen hatte, soll in dieser Woche wieder anfangen, individuell zu arbeiten. Ein Comeback ist allerdings noch ein Stückchen entfernt für den 19-jährigen Angreifer. Neben Dauerpatient Benjamin Schwarz danach also nur noch Lucas Cueto auf der Ausfallliste, mit dem in diesem Kalenderjahr nicht mehr zu rechnen ist im Meisterschaftsbetrieb. Der 21-Jährige leidet seit seinem Wechsel nach Münster unter einer komplizierten Knochenhautentzündung, die als Schienbeinreizung begann und wegen der er seit Monaten flach liegt. Auch an läuferische Bewegung war zuletzt gar nicht mehr zu denken. In Leverkusen, nahe seiner Heimat, absolvierte der Linksfuß nun eine Therapie. Zuletzt deutete er zumindest schon mal an, dass die Pro­bleme bedeutend geringer geworden seien.

Läuft es nach Plan, könnte sich Cueto in der Wintervorbereitung wieder an die Mannschaft herantasten. Ob das dann in der Sonne denkbar ist, steht aktuell in den Sternen. Dass der Verein finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Eine Rückkehr nach San Pedro del Pinatar an der spanischen Ostküste ist äußerst unwahrscheinlich, da die Organisatoren dort zahlreiche Anfragen haben – weniger für die Hotels, sondern für die gut gepflegten Trainingsplätze. Und weil eine Preußen-Entscheidung noch in weiter Ferne liegt. Möhlmann weiß durchaus um die Bedeutung eines solchen Camps: „Vielleicht finden wir ja noch einen oder mehrere Sponsoren, die uns etwas ermöglichen“, sagt er. „Es wäre schon hilfreich, wenn wir uns wieder vernünftig vorbereiten könnten.“ Nur der Standort von 2017 wäre im Januar 2018 bereits vergriffen.



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