So., 29.10.2017

Fußball: 3. Liga Preußen gehen in Wiesbaden unter und stecken unten fest

Fußball: 3. Liga: Preußen gehen in Wiesbaden unter und stecken unten fest

Kollektiver Jubel bei den Gastgebern (rote Trikots), große Enttäuschung beim SCP. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Preußen Münster bleibt ein Sorgenkind in der 3. Liga. Beim 2:6 (1:4) beim SV Wehen Wiesbaden stimmte gerade in der Defensivarbeit so gut wie gar nichts. Durch diese Niederlage hat sich der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz auf magere fünf Tore verkürzt.

Von Thomas Rellmann

Der SC Preußen kommt nicht vom Fleck in der 3. Liga. Nur ein Sieg aus den vergangenen elf Partien – das riecht nach einem langwierigen Abstiegskampf. Beim SV Wehen Wiesbaden geriet der Tabellen-17. mti 2:6 (1:4) schwer unter die Räder und offenbarte dramatische Abwehrlücken.

Danilo Wiebe war für Moritz Heinrich ins Team gekommen, leitete aber das frühe 0:1 durch Manuel Schäffler (3.) per Ballverlust gegen Agyemang Diawusie ein. Beim 0:2 kam Schäffler nach einer Ecke zum Abschluss (16.). Vor dem 0:3 patzte Keeper Nils Körber bei einem Schuss von Robert Andrich, Patrick Breitkreuz staubte ab (26.). Adriano Grimaldi traf für den Gast dann den Pfosten nach einer Einzelaktion (30.). Und vor dem 1:3 ließ er die Flanke von Philipp Hoffmann geschickt für Martin Kobylanski durch (40.). Doch fast im Gegenzug bediente Andrich nach Sebastian Mais Fehler im Zentrum Stephan Andrist (42.).

Fotostrecke: 3. Liga - 14. Spieltag Saison 2017/18: SV Wehen Wiesbaden - Preußen Münster

Mit Tobias Rühle und Jeron Al-Hazaimeh für Hoffmann und Sandrino Braun begann die zweite Hälfte. Doch obwohl es Wiesbaden ruhiger angehen ließ, staubte Niklas Dams nach einem Pfostentreffer von David Blacha zum 5:1 ab (70.). Kobylanski nutzte eine Vorarbeit von Grimaldi zwar zum 2:5 (78.), doch wieder antworteten die Hausherren mit einem Tor. Diesmal war Schäffler zum dritten Streich zur Stelle, Stephane Mvibudulu war der Vorbereiter (80.).

Re-Live

Preußen Münster unterliegt SV Wehen Wiesbaden mit 2:6 - der Spielverlauf zum Nachlesen 

„Jeder hat gemacht, was er wollte. Keiner hat Normalform erreicht. Jeder muss sich mal Gedanken machen. Wenn wir so weiter machen, werden wir ganz übel enden. Einer sollte kein Blatt vor den Mund nehmen, die anderen sollten die Schnauze halten“, sagte Grimaldi. Trainer Benno Möhlmann meinte: „Der Gegner war selbstbewusst, hat Tempo gemacht, war wacher und griffiger. Das erste Tor leiten wir dumm ein. Nach dem 3:0 war die Partie gelaufen, auch wenn wir danach noch gute Phasen hatten.“

Statistik

Aufstellungen

Wiesbaden: Kolke - Kuhn, Mockenhaupt (46. Dams), Ruprecht, Mintzel - Mrowca, Andrich (62. Blacha) - Andrist (75. Mvibudulu), Diawusie - Schäffler, P. Breitkreuz –

Preußen: Körber - Tritz, Kittner, Mai, Menig - Wiebe - Hoffmann (46. Al-Hazaimeh), Braun (46. Rühle), Rizzi, Kobylanski - Grimaldi (82. L. Stoll)

Schiedsrichter: Asmir Osmanagic (Stuttgart)

Zuschauer: 2434

Tore: 1:0 Schäffler (3.), 2:0 Schäffler (16.), 3:0 P. Breitkreuz (27.), 3:1 Kobylanski (40.), 4:1 Andrist (42.), 5:1 Dams (70.), 5:2 Kobylanski (78.), 6:2 Schäffler (80.)

Gelbe Karten: Andrich, Mintzel, Ruprecht, Mvibudulu / Hoffmann (2), Rühle (3)



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