Mo., 12.02.2018

Fußball: 3. Liga Die Tribute von Magdeburg – Lazarett von Preußen Münster wird größer

Erwischt: Moritz Heinrich muss pausieren.

Erwischt: Moritz Heinrich muss pausieren. Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Marco Antwerpen, Trainer von Preußen Münster, wird seine Startelf am Freitag in der Heimpartie gegen Hansa Rostock umbauen müssen. Mit Danilo Wiebe und Moritz Heinrich fallen zwei Akteure verletzungsbedingt aus, die in Magdeburg von Beginn an erste Wahl waren.

Von Alexander Heflik

Ein wenig Wundenlecken war angesagt beim SC Preußen Münster. „Wir sind ein bisschen gebeutelt“, meinte Trainer Marco Antwerpen im Nachklang zum 1:3 beim 1. FC Magdeburg. Bei Danilo Wiebe, einer von zwei defensiven Mittelfeldspielern, steht das abschließende MRT noch aus. Doch der Verdacht auf Außenbandzerrung und Knochenprellung im rechten Knie deutet auf eine zwei- bis dreiwöchige Pause. Der 23-Jährige musste seinen Einsatz im 56. Drittligaspiel für Münster teuer bezahlen.

Fotostrecke: Saison 2017/18: 24. Spieltag: 1. FC Magdeburg - Preußen Münster

Die Verletzten

Antwerpens Dossier aus dem Lazarett fällt nicht gerade überschaubar aus: Fabian Menig musste nur am Rosenmontag pausieren, dürfte aber am Freitag im Heimspiel gegen Hansa Rostock wieder einsatzbereit sein. Für Moritz Heinrich dürfte bei seiner Kapselverletzung der Freitag zu früh kommen. Zudem fehlen Nico Rinderknecht, Sebastian Mai, Benjamin Schwarz und Torwart Nils Körber. „Dem Spiel in Magdeburg mussten wir jedenfalls Tribut zollen“, meinte Sportchef Malte Metzelder, der gar nicht jeck mit Rosenmontag und Karneval nichts zu tun hat, denn: „Darum mache ich einen großen Bogen.“

Sportchef Metzelder lobt Antwerpen

So oder so. Sportchef Metzelder jedenfalls zieht ein erstes positives Fazit der Ära Antwerpen. „Ich denke, die Handschrift von Marco Antwerpen ist zu erkennen, wir spielen ein anderes Spiel, sind mutiger und auch das Thema Gegenpressing ist zu sehen.“ Trotz der Niederlagen in Meppen und Magdeburg, fallen natürlich die drei Siege über Würzburg, Bremen und Erfurt stark ins Gewicht.

Münster hat sich schon gelöst von den Abstiegsrängen. Immerhin acht Zähler beträgt der Vorsprung auf den Drittletzten, den Chemnitzer FC (19 Punkte), noch einen Punkt weiter entfernt sind Bremen II und Erfurt (18).

Keine Zeit zum durchatmen

Also Entwarnung nach 24 Spielen? „Wenn ich sehe, wie die anderen punkten, dann ist das alles noch ziemlich eng beieinander“, pflegt Metzelder eher die vorsichtige Variante der Tabellendeutung. Zumal in den nächsten Wochen mit Hansa Rostock (Freitag, 19 Uhr) sowie dem SC Paderborn zwei Heimspiele gegen Aufstiegsaspiranten anstehen. Im Sandwich liegt dazwischen das Auswärtsspiel in Zwickau. Zeit zum durchatmen? Es gibt keine.

Fotostrecke: Einzelkritik: 1. FC Magdeburg - SC Preußen Münster

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