Do., 29.12.2016

Fußball: Hallen-Stadtmeisterschaften TuS Hiltrup gibt sich keine Blöße

Nicht zu bremsen: Hiltrups Aaron Schölling (r.) traf doppelt gegen Luka Jungfermann und seine Westfalia.

Nicht zu bremsen: Hiltrups Aaron Schölling (r.) traf doppelt gegen Luka Jungfermann und seine Westfalia. Foto: fotoideen.com

Münster - 

Favoritensiege sind wahrscheinlich – aber nicht selbstverständlich. Es wimmelt in der Halle von Davids, die Goliath ein Beinchen stellen wollen. Doch den TuS Hiltrup ficht das nicht an.

Von Max Keldenich

Fußballfachleute diskutieren in diesen Tagen, ob die Ligazugehörigkeit der Teams tatsächlich für den Ausgang der Stadtmeisterschaften ausschlaggebend ist. Die DJK Borussia Münster lieferte mit ihren ersten beiden Spielen in der Zwischenrunde gleich in beide Richtungen gute Argumente.

Erst verlor sie gegen den B-Ligisten TSV Handorf mit 2:4 und unterlag dann dem höherklassigen SC Westfalia Kinderhaus noch deutlicher mit 1:4. Nach zwei Spielen musste sich der A-Ligist daher aus dem Turnier verabschieden. Trotzdem freute sich Borussias Trainer Yannick Bauer einfach, dass sich sein Team mit den „großen Teams“ aus Münster messen durfte.

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„Vor zwei Jahren waren wir im Halbfinale. Da haben wir uns gezielt auf das Hallenturnier vorbereitet“, kommentierte Bauer das Abschneiden seines Teams.

Der junge Trainer der Borussia sah vor allem in der technischen Klasse von Mannschaften wie Gruppenprimus Hiltrup den Grund, warum er bereits in der Zwischenrunde die Segel streichen musste. Gleichwohl bedeutet die individuelle Überlegenheit automatisch mehr Druck für den vermeintlichen Favoriten. „Das kann eine Bürde sein. Wir haben aber eine gute Balance gefunden.

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Die Tabellen der Zwischenrunde

Die Jungs spielen unverkrampft, aber zielorientiert“, meinte Hiltrups Trainer Norbert Bothen, dessen Team nach 2:0-Erfolgen gegen Borussia Münster und Westfalia Kinderhaus in die nächste Runde einzog. Kinderhaus zitterte sich im finalen Spiel gegen den punktgleichen TSV Handorf mit einem 2:1-Sieg in die nächste Runde. „Es war am Ende ein souveräner Sieg. Wir wollten nicht noch mehr Risiko gehen“, sagte Co-Trainer Jochen Bisping, dessen Team bereits acht verschiedene Torschützen stellt.



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