Do., 29.12.2016

Fußball: Hallen-Stadtmeisterschaften FCG souverän – SCP zitternd weiter

Topspiel in Gruppe 3: Maximilian Franke (.) vom 1. FC Gievenbeck gegen Preußens Luca Steinfeldt.

Topspiel in Gruppe 3: Maximilian Franke (l.) vom 1. FC Gievenbeck gegen Preußens Luca Steinfeldt. Foto: fotoideen.com

Münster - 

Diese Gruppe hatte durchaus Endrundenformat: Der 1. FC Gievenbeck, die Preußen-Reserve und Münster 08 – ein Haufen Stadtmeister der Vergangenheit bewarben sich in Zwischenrundengruppe um den nächsten Titel, nur zwei kamen weiter. Und wen hat‘s erwischt?

Von Jürgen Beckgerd

Das waren ja mal die dicken Fische, die sich da in der Zwischenrundengruppe 3 tummelten, mit Landesligist Münster 08 und den beiden Westfalenligisten Preußen Münster und 1. FC Gievenbeck . Konnte sich C-Ligist SC Sprakel da als Hecht im Karpfenteich herausstellen oder schwamm er als Goldfisch im Haifischbecken nur mit?

Das erste Spiel gab wenig Aufschluss, beim 1:3 gegen Nullacht schlug sich die Truppe von Trainer Markus Kock achtbar. „So ein Mist,“ fluchte Sprakels Torschütze Marius Hopp. „So viel besser waren die auch nicht“. In der Tat: Nullacht-Keeper Moriz Ostrop vereitelte in höchster Not und mit Bravour das mögliche 2:3 durch Lukas Eisert – es hätte spannend werden können.

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Fernab von Spannung verlief die Partie der beiden „Königskinder“ – Preußen Münster (in den vergangenen zehn Jahren vier Mal im Finale und einmal auf dem Thron) gegen den 1.FC Gievenbeck (vier Mal im Finale zwei Mal Turniersieger seit 2006). Alan Bezhaev und Max Brüwer trafen zum 2:0 für den FCG. Preußen-Trainer Kiran Schulze Marmeling grummelte: „Druck hatten wir in der Vorrunde auch schon, das halten wir aus“. – Knapp wurde es trotzdem, das 4:3 gegen Sprakel war kriminell „eng“.

Gievenbeck hielt sich schadlos, nach dem zweiten Sieg (3:1 gegen Münster 08) war die Zwischenrunde schon gebucht für die Truppe von Benjamin Heeke. Beim 5:0 gegen Sprakel war der Deckel drauf. Der C-Ligist schwamm auf dem Trockenen, hatte sich aber gut geschlagen: „Wir hätten auch zweimal acht Stück kriegen können. Also: alles gut“ kommentierte Markus Kock.

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Und die Preußen? Das „Endspiel“ gegen Münster 08 gewann der SCP mit 2:0 und war im Soll, nämlich weiter.



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