Mi., 27.12.2017

Fußball: Hallen-Stadtmeisterschaften in Münster Rätsel um gesperrten FCM-Spieler

 Das Foto zeigt eine Spielszene aus der Vorrunde der Gruppe A von der Partie des TuS Hiltrup gegen 1. FC Mecklenbeck: Lars Finkelmann(li., TuS Hiltrup) und Sven Rompcik (FC Mecklenbeck).

 Das Foto zeigt eine Spielszene aus der Vorrunde der Gruppe A von der Partie des TuS Hiltrup gegen 1. FC Mecklenbeck: Lars Finkelmann(li., TuS Hiltrup) und Sven Rompcik (FC Mecklenbeck). Foto: fotoideen.com

Münster - 

Als Hallensprecher Christian „Lüde“ Wielers beim Spiel des VfL Wolbeck gegen den FC Mecklenbeck den Torschützen zum 0:1 bekanntgab, wunderte sich der eine oder andere Zuschauer auf der Tribüne.

Von Christoph Lübke

Tatsächlich hatte ein FCM-Akteur getroffen, der während des Kreisliga-B1-Spiels bei Fortuna Schapdetten einen Gegenspieler nach der Partie mit einem Kopfstoß zu Boden gestreckt haben soll. Zu der Sportgerichtsverhandlung, in der sein Fall Ende November verhandelt werden sollte, war er wegen eines Trauerfalls nicht erschienen und bis auf Weiteres gesperrt worden.

Die Verantwortlichen des Clubs waren offenbar davon ausgegangen, dass die Sperre lediglich für Pflichtspiele gelte. Dies zumindest erklärte Mecklenbecks Trainer Maxim Greb auf Nachfrage: „Wir haben davon nichts gewusst“, sagte er und verwies darauf, dass er sich bei seinem Vorstand rückversichert habe, ob der Spieler spielen dürfe.

„Das hat der FCM fehlinterpretiert. Im DFBnet ist eindeutig zu sehen, dass der Spieler für alle Spiele des Vereins gesperrt ist“, widersprach Norbert Krevert vom Kreis-Fußball-Ausschuss. Eine böse Absicht unterstellen wolle er dem Club nicht, dennoch wird sich das Sportgericht wohl auch mit dieser Causa befassen müssen. Der betreffende Spieler bestritt auch die restlichen zwei Spiele des Gruppenletzten.



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