So., 03.09.2017

Beachvolleyball: Deutsche Meisterschaft Einheitlicher USC – Poniewaz-Brüder und Becker/Schröder Siebte in Timmendorf

 

Hohe Hürden: Paul Becker (l.) und Jonas Schröder scheiterten an Markus Böckermann (r.) und Lukas Pfretzschner. Foto: Hochzwei

Münster - 

Als hätten sie sich abgesprochen: Nach Kim Behrens beendeten auch David und Bennet Poniewaz sowie Paul Becker und Jonas Schröder die Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand auf Rang sieben. Für die beiden Herren-Duos des USC Münster kam das Aus allerdings unglücklich.

Von Thomas Rellmann

Zumindest der Traum von einer Medaille war für die fünf Athleten des USC Münster erlaubt. Doch für alle blieb er unerfüllt. Für alle blieb die (verflixte) Sieben. Während Kim Behrens mit ihrer Dresdner Partnerin Anni Schumacher bereits am Freitagabend die Segel streichen musste, endeten die Deutschen Meisterschaften in Timmendorfer Strand am Samstag für die an Position sechs gesetzten Bennet und David Poniewaz sowie für Paul Becker und Jonas Schröder, die sogar an drei gelistet waren.

Beide Duos fanden sich nach einer Niederlage am Freitag bereits auf der Verliererseite wieder, vermieden das schnelle Aus dann aber zunächst weitgehend mühelos. Die Poniewaz-Zwillinge setzte sich gegen Armin Dollinger und Jonathan Erdmann, immerhin eine Position höher eingestuft, in 38 Minuten mit 2:0 (21:19, 21:16) durch. Parallel waren Becker/Schröder gegen Manuel Lohmann und Valentin Begemann das bessere Team und brauchten nur eine Minute länger beim 2:0 (21:16, 21:17) gegen die an zwölf gesetzten Kontrahenten.

Am frühen Abend sah es für beide Teams zunächst so aus, als könnten sie im Rennen bleiben. Poniewaz/Poniewaz hatten den ersten Durchgang gegen Lars Lückemeier und Alexander Walkenhorst (Nummer sieben) knapp gewonnen und hatten phasenweise auch im zweiten, der genauso eng war, die Nase vorn. Am Ende zogen sie hauchdünn den Kürzeren: 1:2 (21:19, 18:21, 13:15) hieß es nach 53 hochintensiven Minuten. Trainer Axel Büring war trotzdem sehr zufrieden: „Wir waren an unserer Grenze, gerade im dritten und vierten Spiel war das überragend. Ich bin einverstanden mit dem Ergebnis, weil es in der Spitze bei den Herren eben unfassbar eng ist.“

Becker und Schröder waren wieder zeitgleich gefordert und wähnten sich ebenfalls anfänglich auf der Siegerstraße. Nach einem klaren ersten Abschnitt holten sich die an acht gesetzten Markus Böckermann und Lukas Pfretzschner knapp den zweiten Satz und behielten auch im Tiebreak die Nerven. Mit dem 1:2 (21:12, 19:21, 12:15) waren nach 55 Minuten auch die letzten Münsteraner draußen. „Wir haben das Mindestziel erreicht, aber mehr auch nicht“, meinte Schröder, der dennoch mit seinem Kollegen auf eine glänzende Saison blickt. „Leider haben wir es nicht geschafft, an die guten Leistungen der letzten Wochen anzuknüpfen.“



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