Fr., 15.09.2017

Volleyball: Damen-Bundesliga Nächster USC-Doppeltest am Berg Fidel ohne Bulajic

Weiterhin in Belgrad sitzt Ivana Bulajic fest. Die Visumprobleme der Serbin sind noch nicht gelöst.

Weiterhin in Belgrad sitzt Ivana Bulajic fest. Die Visumprobleme der Serbin sind noch nicht gelöst. Foto: fotoideen.com

Münster - 

Während der USC Münster weiter auf die Rückkehr von Ivana Bulajic aus ihrer serbischen Heimat wartet, bereitet sich die Mannschaft auf den nächsten Doppeltest vor. Erneut der VC Sneek sowie Flamingo Gennip sind am Berg Fidel die Gegner an diesem Wochenende.

Von Henner Henning

Das zweite Tagesturnier in der Halle Berg Fidel am Samstag läutet den Endspurt in Richtung Bundesliga-Start ein. Vier Wochen bleiben Trainer Teun Buijs noch, um den USC Münster für den Auftakt gegen SW Erfurt bestmöglich vorzubereiten.

Die Wochenenden bis zum ersten Spieltag sind daher auch fest verplant und stehen ganz im Zeichen der taktischen Weiterentwicklung. Dabei hat der niederländische Coach auch im Dreierturnier am Samstag gegen die niederländischen Erstligisten VC Sneek (12 Uhr) und Flamingo Gennip (16 Uhr) nicht seinen kompletten Kader zur Verfügung. Die Verlängerung ihres Visums wird für Ivana Bulajic immer mehr zu einer Hängepartie, die Diagonalangreiferin wartet weiter in Belgrad auf grünes Licht. „Das ist keine schöne Situation für Ivana und für uns“, sagt Buijs, der auf ihre Rückkehr in der kommenden Woche hofft. Bis dahin hält sich die Serbin wie schon in den vergangenen Tagen mit individuellen Einheiten sowie als Trainingsgast bei einem Belgrader Club so fit wie eben möglich.

Ebenfalls den Doppeltest am Berg Fidel verpassen noch Lina Alsmeier und Luisa Keller – im Gegensatz zu Bulajic aber gewollt. Nach der nötigen Pause im Anschluss an die U-18-WM in Argentinien sind die beiden Youngster seit dieser Woche behutsam ins USC-Training eingestiegen und nähern sich langsam an das Team an. „Nach dem langen Sommer brauchen beide noch Zeit, daher spielen sie jetzt noch nicht mit. Aber Lina und Luisa haben sich bei uns sehr gut präsentiert“, erklärt Buijs, der nach einer „sehr guten Trainingswoche“ in den beiden Partien gegen seine Landsleute auf „weitere Fortschritte hofft. „Bislang bin ich mit dem Tempo der Entwicklung sehr glücklich“, meint der 57-Jährige.

Nur eine Woche nach dem Turnier steigt in der Halle Berg Fidel ein weiteres Event – die offizielle Saisoneröffnung. Für die hat sich der USC etwas ganz Besonderes einfallen lassen und beschreitet dabei neue Wege. Anstatt eines Testspiels gegen einen Bundesliga-Konkurrenten gestalten die Unabhängigen den Tag deutlich kreativer. Mit dem Sinn, dass sich die neu formierte Mannschaft und die Fans kennenlernen und auf die Saison gemeinsam einstimmen können. Ab 16 Uhr öffnet dann die Halle, es beginnt mit einem großen Rahmenprogramm, zu dem ein Zielpritsch-Wettbewerb ebenso gehört wie die Team-Vorstellung. Sein sportliches Können präsentiert der USC dann in einem nicht alltäglichen Showmatch (18.30 Uhr) gegen den Männer-Drittligisten Ostbek Pirates aus Hamburg.

Zum Thema

Der Saisonbeginn rückt näher. Am 15. Oktober steigt der USC Münster mit dem Heimspiel gegen SW Erfurt in die Saison der Volleyball-Bundesliga ein. Ab sofort ist der Dauerkarten-Vorverkauf eröffnet. Die Saisontickets gibt es in drei Kategorien:

Neben der regulären Dauerkarte für 120 Euro sind solche mit reserviertem Sitzplatz für 175 Euro erhältlich. Die ermäßigten Tickets für Schüler, Studenten, Auszubildende, Menschen mit Behinderungen (ab 70 Prozent) sowie USC-Mitglieder kosten 80 Euro. Die Dauerkarten gelten in jedem Fall für die zehn Heimspiele der Unabhängigen in der Bundesliga-Hauptrunde, aber auch für alle weiteren möglichen Heimspiele im DVV-Pokal und in den Bundesliga-Playoffs. Die Karten sind am Tag der Saisoneröffnung (23. September) am Fantisch in der Halle Berg Fidel erhältlich, dazu beim Ticketing-Portal .



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