Do., 21.09.2017

Volleyball: Regionalliga Aasee-Männer und USC-Reserve starten in die Saison

Jan Willem Groenewolt   

Jan Willem Groenewolt    Foto: Heimspiel / Alex Piccin

Münster - 

Die beiden Regionalligisten aus Münster starten am Wochenende in die Saison. Die Herren von BW Aasee machen das mit einer verjüngten Truppe. Bei der Reserve des USC Münster ist nach dem Absturz in die Regionalliga dagegen eher Erfahrung gefragt.

Von Thomas Austermann

Neue Trainer sind verantwortlich, aber neu im Geschäft ist beileibe keiner von beiden. Die Regionalliga-Volleyballer von BW Aasee gehen mit Markus Schneider ins erste Spiel und treten am Sonntag um 17 Uhr beim Brühler TV an. Die neuen Spielerinnen des USC Münster II geben Samstag um 16 Uhr in Köln bei der Zweiten des FC Junkersdorf ihren Einstand. Hier ist Routinier und Tausendsassa Axel Büring zwar grundsätzlich verantwortlich, aber am Spieltag unabkömmlich – weil er mit den Drittliga-Männern des TSC Gievenbeck parallel in Hildesheim punkten will.

Der 50-jährige Schneider ist bei BWA der Nachfolger von Matthias Warnck, der dem Neuen etliche Spielvideos zur Einarbeitung zur Verfügung stellte. Schneider, nach wie vor Volleyball-Abteilungsleiter beim TuS Saxonia Münster, war zuletzt ein Jahr lang Co-Trainer beim Zweitligisten FC Schüttorf 09. Aber nach der zeitraubenden Tätigkeit genießt er es, „mit dem Rad in nur zehn Minuten bei meiner neuen Mannschaft zu sein“.

Aasee wird mit einem 15-köpfigen Kader, dem Jan Romund als „Back-up“ zur Verfügung steht, durch die Saison gehen. Nur zwölf dürfen pro Spiel auf den Bogen, aber so kann die große Gruppe Ausfälle verkraften. Nicht alleine der 15 Jahre alte Zuspieler Lukas Salimi (vom USC Münster) sorgt für eine deutlich verjüngte Truppe. Schneider gefällt das: „Da steckt Perspektive drin. Das reizt mich.“ Jan Willem Groenewolt vom Drittligisten TSC Gievenbeck, Jannes Rakow (USC), Eike Koop aus Duisburg und neuerdings auch Paul Habedank aus Solingen, der beim Erstligisten Bergische Volleys mittrainierte, sind weitere Neuzugänge.

„Die Vorbereitung war durchwachsen, weil viele Spieler noch im Sand aktiv waren“, beschreibt Schneider, der auf Turnieren gegen Zweit- und Drittligisten testen ließ. „Wir haben uns gut präsentiert, aber dennoch müssen wir ein bisschen abwarten, welches Niveau wir in der Meisterschaft direkt bieten können.“

Weil USC-Vize Büring partout nicht alle Jobs unter einen Hut kriegen kann, helfen ihm der am Samstag zuständige ehemalige Weggefährte Peter Janotta sowie Tom kleine Holthaus und Christoph Kesselmeier immer dann, wenn dies geboten ist und es einen Spiel­Coach geben muss.

„Wir sind gut aufgestellt. Die Mannschaft wird so versorgt, wie sie es verdient hat“, sagt Büring, der seine langjährigen Kontakte auch nutzte, um den neu zusammengestellten Kader zu stärken. So sind die ehemaligen Erstliga-Spielerinnen Linda Dörendahl und Sarah Petrausch schon bei der Premiere dabei und aus Iserlohn reist die 39-jährige Judith Siebert an, die unter ihrem Mädchennamen Sylvester 170 A-Länderspiele bestritt und einst auch für den USC um Bundesliga-Meriten kämpfte.

„Judith ist im ersten Spiel dabei. Wie oft danach, das wird sich weisen“, weiß Büring die Bereitschaft der Ehemaligen zu schätzen, die in Iserlohn bei der DJK Sümmern die Bezirksklassen-Frauenauswahl trainiert.



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