So., 05.11.2017

Volleyball: Damen-Bundesliga 3:0-Erfolg – USC schlägt auch VCO Berlin

Chiara Hoenhorst 

Chiara Hoenhorst  Foto: fotoideen.com

Münster - 

Einen Tag nach dem 3:1-Triumph über den VC Wiesbaden hat der USC Münster auch sein zweites Heimspiel an diesem Wochenende gewonnen. Gegen Schlusslicht VCO Berlin war es zwar etwas holpriger, aber am Ende stand mit 3:0 die volle Ausbeute.

Von Henner Henning

Keine 24 Stunden nach seinem dritten Saisonsieg hat der USC Münster Nummer vier folgen lassen. Gegen den VC Olympia Berlin gewannen die Unabhängigen mit 3:0 (25:19, 25:16, 25:19) und holten sich damit an dem Doppelschlag-Wochenende die optimale Ausbeute von sechs Punkten.

Die Partie gegen die Youngster aus der Hauptstadt hatte einen ganz anderen Charakter als das Duell am Samstag gegen den VC Wiesbaden, als sich zwei Teams fast zwei Stunden lang auf Augenhöhen einen Schlagabtausch lieferten. Diesmal war der USC der klare Favorit gegen das weiter satzlose Schlusslicht, das sich nach Kräften wehrte und mühte – allein der Qualitätsunterschied war zu groß. Münster spielte mit der nötigen Ernsthaftigkeit, auch wenn die ganz große Leichtigkeit zunächst fehlte. Für eine klare Führung zur Satzmitte (12:7) langte es allemal, auch weil Berlin mit Fehlern mithalf. Und da Ivana Vanjak konstant punktete und von Ines Bathen sowie von Lena Vedder die nötige Unterstützung bekam, war es in Satz eins eine klare Angelegenheit.

Dies änderte sich zu Beginn des zweiten Abschnitts, den Coach Teun Buijs wieder mit seiner Stammformation begann. Leicht unkonzentriert gestattete Münster dem Gast aus der Hauptstadt einen kleinen Vorsprung, der beim 9:5 seinen Höchstwert erreicht hatte. Danach zog der USC wieder an, unterstützt von Berliner Fehlern wie etwa von Sindy Lenz und Aisha Skinner zum münsterischen 12:11 und 13:11 zog die Buijs-Sechs rechtzeitig an – und damit davon. Spätestens nach den beiden Punkten von Lina Alsmeier zum 21:15 war das Ding in Abschnitt zwei durch, den Juliet Lohuis nach einem guten Aufschlag von Roosa Laakkonen beendete.

So deutlich, wie der zweite Satz abschließend verlief, gestaltete sich auch Satz drei. Juliane Langgemach, die gegen Wiesbaden keine Sekunde auf dem Feld stand, bekam ebenso Einsatzzeit wie Chiara Hoenhorst, die beim 16:8 zu ihrem Bundesliga-Debüt kam. Und das gestaltete sich gleich einmal ansehnlich: Ass, Aufschlagpunkt und Matchball verwandelt – nicht schlecht, auch wenn die 20-Jährige zwischendurch kleinere Fehler einstreute. An der Tatsache, dass Münster vor 1065 Zuschauern hoch überlegen und nie gefährdet war, änderte dies natürlich nichts. 71 Minuten dauerte das ungleiche Duell, das dem USC ein lupenreines Wochenende bescherte.



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