Fr., 10.11.2017

Volleyball: DVV-Pokal XXL-Anreise für den USC zu den Wildkatzen in Stralsund

USC-Trainer Teun Buijs 

USC-Trainer Teun Buijs  Foto: Jürgen Peperhowe

Münster - 

Erstmals mit Neuzugang Nadja Schaus an Bord spielt der USC Münster am Sonntagnachmittag sein Achtelfinale im DVV-Pokal bei den Stralsunder Wildcats. Die Anreise dürfte einigermaßen schlauchen, und auch der Gastgeber und Zweitligist ist nicht von Pappe.

Von Thomas Rellmann

Der Lostopf hielt sicher einige schwerere Gegner bereit für den USC Münster. Aber kaum einen, für den eine derart lange Anreise nötig wäre. 560 Kilometer oder mindestens sechs Stunden Busfahrt führen zu den Stralsunder Wildcats. Und allein ein Blick auf die Tabelle der 2. Bundesliga Nord zeigt, welche Qualität den Gast am Sonntag (15 Uhr) erwartet. Denn die Nordlichter sind mit sechs Siegen aus acht Partien dort Spitzenreiter – und fest entschlossen, dem Favoriten aus dem Oberhaus ein Bein im Achtelfinale des DVV-Pokals zu stellen. „Es ist eine junge Mannschaft“, sagt Trainer Teun Buijs. „Aber normal sollten wir gewinnen.“

Gerne würde der USC mal wieder ein Finale in diesem Wettbewerb bestreiten. Seit 13 Jahren hat das nicht mehr geklappt. Drei Siege wären dafür notwendig, doch Losglück spielt auch eine Rolle. Die erste Hürde muss nun an der Ostsee genommen werden.

Buijs kann direkt Neuzugang Nadja Schaus einsetzen. Ansonsten bleibt der Kader unverändert im Vergleich zum Doppelsieg in der Liga gegen Wiesbaden und den VCO Berlin, der Münster auf Platz zwei der Tabelle gespült hat. Die Form passt also. Dass der Niederländer die Einsatzzeit auch angesichts der langen Fahrt etwas verteilt, liegt aber auch auf der Hand. „Solche Partien sind auch für die Weiterbildung der jungen Spielerinnen wichtig“, so der Coach.

Die Wildkatzen warten also gespannt. Am Samstag um 13 Uhr geht’s los. Ein Sieg würde auch die Rückfahrt zweifellos aufwerten.



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