So., 21.01.2018

Volleyball: Frauen-Bundesliga Dörendahl-Comeback beim USC – Nummer 14 ist zurück als Nummer 18

Zurück in der Bundesliga: Linda Dörendahl half am Sonntag gern und erfolgreich aus.

Zurück in der Bundesliga: Linda Dörendahl half am Sonntag gern und erfolgreich aus. Foto: Peter Leßmann

Münster - 

So richtig Ruhe ist bei Volleyball-Ruheständlerin Linda Dörnedahl noch nicht eingekehrt. Die 33-Jährige hält sich fit in der Regionalliga-Reserve – und stand am Sonntag wieder im Erstliga-Rampenlicht. Dörendahl ersetzte die verletzte Lisa Thomsen – auf höchstem Niveau.

Von Wilfried Sprenger

Eigentlich hatte Linda Dörendahl ihre Bundesliga-Karriere im März vergangenen Jahres beendet. Zehn Monate später schnupperte die Ex-Nationalspielerin dann doch noch einmal Oberhaus-Luft. Im Heimspiel gegen Potsdam sprang sie für die verletzte Libera Lisa Thomsen in die Bresche. „Ich hoffe, ich bin nicht negativ aufgefallen“, sagte die 33-Jährige nach getaner Arbeit. Da hatte Trainer Teun Buijs die Anwort längst gegeben. „Linda hat das sehr gut gemacht.“

Der Anruf vom Coach erreichte Dörendahl am Freitagmittag auf der Arbeit. „Teun hat mir die Situation erklärt und gefragt, ob ich am Training teilnehmen könne. Ich habe eine Stunde früher Schluss gemacht und meine Sachen gepackt.“

Im Spiel konnte man mitunter zu der Ahnung kommen, dass die langjährige Libera nie weggewesen sei. Dörendahl nahm die Bälle, organisierte und dirigierte verbal. Im Kreis der zweiten Mannschaft hält sie sich fit, zwei Mal die Woche geht sie zum Training. Früher trug Dörendahl die 14 auf dem Trikot, am Sonntag die 18. „Das ist das Leonie-Schwertmann-Gedächtnis-Trikot“, so der Ex-Profi. Zur ehemaligen Mitspielerin, die es im Sommer nach Vilsbiburg zog, pflegt sie eine herzliche Freundschaft. Typisch Dörendahl: Im Anschluss an die Partie der „Ersten“ mischte sie auch noch in der „Zweiten“ mit.



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