Medienhaus Lensing

Beinahe wie im Hotel

MÜNSTER. Schon beim Betreten des neuen Wahlleistungsbereiches im St. Franziskus-Hospital ist eines sehr schnell klar: Hier kann man sich richtig wohlfühlen. Die neuen, hochmodernen Räume erinnern eher an ein Hotel, als an ein Krankenhaus.

Immer Spaß bei der Sache, trotz Baustress hatten (v.l.) Bauleiter Michael van Lochum von FAC'T Baumanagement, der Kaufmännische Direktor Dr. Ansgar Klemann, Pflegedirektor Leonhard Decker und Regionalgeschäftsführer Burkhard Nolte.

„Die Nachfrage nach diesem Standard war einfach groß“, erklärt Burkhard Nolte, Regionalgeschäftsführer der Franziskus-Stiftung. „Immer mehr Patienten möchten sich bei ihrem Aufenthalt im Krankenhaus einen gewissen Komfort gönnen – den können wir jetzt bieten.“ Gleichzeitig betont Burkhard Nolte aber, dass im Wahlleistungsbereich nur Unterbringung und Service höherwertiger sind, als in einem normalen Zimmer – „die medizinische Versorgung ist überall erstklassig“.
 
Tolle Ausstattung
 
Zwischen 80€ im Zweibettzimmer und 150€ im Einzelzimmer belaufen sich die Zusatzkosten pro Nacht. Dafür werden den Patienten hochmoderne Zimmer mit Flat-screen, ansprechendem Ambiente, behindertengerechtem Badezimmer und eine gemütliche Gemeinschafts-Lounge mit einem tollen Panoramablick über die Stadt geboten.
„Das Gebäude ist aus dem Jahr 1962, Sanierungsbedarf bestand also mittlerweile auf jeden Fall“, so Burkhard Nolte. „Da vom Land pro Jahr 1,3 Millionen Euro für bauliche Investitionen kommen und diese Sanierung ein Gesamt-Invest von 28 Millionen umfasst, waren Ideen gefragt, das Projekt zu refinanzieren. Und diese Wahlleistungsstation ist eine gute Möglichkeit, die Finanzierung zu stützen.“
 
Der achtgeschossige Neubau beherbergt auf sechs Ebenen insgesamt 30 hochwertig ausgestattete Wahlleistungspatientenzimmer mit exklusiver Lounge je Ebene. Im Erdgeschoss wird die Infektionsstation um sechs Einzelzimmer erweitert. Im Sockelgeschoss entstehen Personalumkleiden und Raumreserven für künftige Arzt- und Funktionsräume.
 
Die Bauzeit dieser Maßnahme betrug insgesamt 17 Monate – wie haben Patienten und Mitarbeiter diese Zeit aufgenommen? „Sehr gut“, berichtet Pflegedirektor Leonhard Decker. „Patienten sind ja meist nur für eine begrenzte Zeit hier, da fiel das gar nicht so ins Gewicht. Und die Mitarbeiter wissen ja um die Notwendigkeit der Sanierung und freuen sich auf das schöne Neue, das da kommt.“
 
Besichtigungstermin
 
Besucher haben am kommenden Samstag (2. März) zwischen 14 und 17 Uhr Gelegenheit, sich eine Musteretage des neuen Bereichs anzuschauen und sich über die Zimmer und das Angebot informieren zu lassen. kih

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