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Der TuS Haltern bewies nicht nur während, sondern auch nach dem Spiel Geschlossenheit.
Landesliga 4
TuS Haltern - SC Hassel
2:1 (1:0)
Die Unruhe nach dem Trainerwechsel schüttelten die Halterner schnell ab. Schon nach zwei Minuten wuchtete Dennis Damnitz, der in der Innenverteidigung aushalf, den Ball nach einer Ecke per Kopf ins Netz. Die Führung gab dem TuS Sicherheit.
Mit viel Einsatz arbeitete die Mannschaft gegen den Ball. Zumeist erfolgreich, doch der Verbandsliga-Absteiger aus Gelsenkirchen blieb vor allem bei Standardsituationen gefährlich. Keeper Oliver Bautz hatte alle Hände voll zu tun und rettete seine Mannschaft mehrfach vor dem Ausgleich.
Fotostrecke TuS Haltern - SC Hassel
In Hälfte zwei bekam der TuS die Hasseler Offensive von Minute zu Minute besser in den Griff und nutzte die freien Räume in der gegnerischen Hälfte für gezielte Konter. Zunächst fand Ole Töpfer bei seinem Querpass im Strafraum aber keinen Abnehmer und nach einem harten Einsatz von Hassels Torwart Sören Stauder gegen Andre Kreuz blieb der Elfmeterpfiff aus. Lange ärgern mussten sich die Halterner darüber aber nicht. Die folgende Ecke von Marvin Poggel köpfte Ole Töpfer zum 2:0 ins Tor (73.).
Damit wäre das Spiel eigentlich entschieden gewesen, zumal Hassel kaum noch Druck erzeugen konnte. Doch in der Schlussphase schlichen sich beim TuS einige Nachlässigkeiten ein. Eine davon nutzte Nedim Djuliman zum Anschlusstreffer (89.). So wurde es in der deutlich zu langen Nachspielzeit noch einmal spannend. Doch der TuS überstand auch die letzte knifflige Situation unbeschadet. Nach einer Abwehraktion von Damnitz forderte Hassel vehement, aber wohl zurecht erfolglos einen Elfmeter.
Das Trainerduo Höwedes/ Hozjak war entsprechend erleichtert. „Die Jungs haben sich den Sieg durch ihren Einsatz verdient“, sagte Hozak, „diese Leidenschaft müssen wir in jedem Spiel zeigen.“
Team und Tore
TUS: Bautz, Eilert, Kullick, Andrick, Dana, Becker (85. König), Damnitz, Kreuz (81. F. Abendroth), Herold, Töpfer, T. Abendroth (60. Poggel).
Tore: 1:0 Damnitz (2.), 2:0 Töpfer (73.), 2:1 Djuliman (89.).