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Kassierte sieben Gegentreffer: Wolbecks Keeper Moritz Ostrop. (Foto: Witte)
Zehn Minuten brauchte Heiden, um sich warm zu spielen, dann war offensichtlich, dass der beste Sturm (59 Tore) auf die wackelige VfL-Abwehr (47 Gegentore) traf. Becker musste defensiv improvisieren und war zu einer uneingespielten Dreierkette genötigt, da die etatmäßige Innenverteidigung ausfiel und sich Jaime Nusue Mangue im Abschlusstraining am Meniskus verletzt hatte.
Scheibenschießen in Richtung VfL-Tor
Die Folge: Scheibenschießen in Richtung VfL-Tor. Wie Heiden jedoch mit den sechs Großchancen binnen elf Minuten umging, gehörte in die Kategorie Slapstick: Die Krönung der Komödie war Markus Seyer vorbehalten, der aus drei Metern statt des leeren Tores nur die Latte traf (27.).
Dann eilte Referee Pinke dem VfL zu Hilfe. In seinem Präsentkorb hatte er die eindeutig unberechtigte Rote Karte für Heidens Eric Thesing, der Ousseni Labo lediglich taktisch, aber nicht rüde foulte (31).
"Blöder Reflex" von Ostrop
Wolbeck war fortan besser, kam zu Chancen in Überzahl, nutzte diese aber nur zu mehr Ballbesitz, nicht zu Toren. Die machten die Gäste: Erst traf Mario Brockmann per Elfmeter, nachdem VfL-Schnapper Moritz Ostrop Viktorias Lars Katemann „mit einem blöden Reflex“ (Ostrop) umsenste (59.), dann schnürte Brockmann nach einem Konter den Doppelpack zum 2:0 (76.) – damit ist Wolbeck wieder mittendrin im Abstiegskampf.
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VfL: Ostrop - Neuenstein, Aydogdu, Hessel - Kluczniok (85. Pegel), Honermeyer - Gündogdu (67. Springub), Herdin, Labo - Möllmann, Kone
Tore: 0:1 Brockmann (FE, 59.), 0:2 Brockmann (76.)
Rote Karte: Thesing (Heiden, 31.), grobes Foulspiel