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Marco Castanheira unterlag mit dem SV Mesum im letzten Heimspiel mit 1:3 gegen Ahaus. (Foto: Thomas Strack)
Dabei war der SVM vor allen Dingen in der ersten Halbzeit die bessere und aktivere Mannschaft. Die erste Torchance der Begegnung hatten dann folgerichtig die Gastgeber. Tobi Schütte Bruns zog aus der Drehung ab, sein Schuss knallte aber nur an den rechten Torpfosten (10.). Vier Minuten später schickte Laurenz Grewe auf die Reise. Der Mittelfeldspieler flankte von rechts in den Strafraum, wo wiederum Schütte Bruns den Ball aus spitzem Winkel volley ans Außennetz schoss. In der 18. Minute zog Laurenz ab, sein Schuss ging knapp vorbei.
Im Gegenzug kamen die Gäste erstmals gefährlich vor das Tor von SVM-Schnapper Ingo Beckmann: Wegener spielte Hackenfort frei. Der Torjäger versenkte den Ball zum vermeintlichen 1:0 in den Maschen. Allerdings stand er dabei auch im Abseits, weshalb der Treffer nicht zählte. Kurz danach versuchte Castanheira den Ball mit der Hacke ins Tor zu zaubern – vergeblich (21.).
Nach einer etwas ruhigeren Phase hatte der SVM eine Riesen-Chance in Führung zu gehen.
Brüggemann im Fokus
Nach Castenheira-Zuspiel stand Brüggemann allein vor Lüdiger. Doch statt den Ball in die Ecke zu schieben, spielte er dem Torwart den Ball in die Arme (38.). Kurz danach vertändelte Brüggemann das Leder, Nutznießer war Hackenfort, der nach Pass von Brink den Ball über Beckmann ins Tor lupfte – 0:1 (40.). Nur eine Minute später der nächste Aufreger: Brüggemann wurde im Strafraum gelegt – Elfmeter. Doch Schütte Bruns verschoss kläglich, im Nachschuss jagte er den Ball drüber.
Nach der Pause nahm das Spiel langsam Fahrt auf, beide Teams neutralisierten sich bis zur 64. Minute. Dann foulte Feldkämper Hackenfort im Strafraum – Elfmeter. Brink lief an und verwandelte sicher unten links zum 2:0 für den Gast.
Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Brinkschmidt (70.), schien sich der SVM in der Schlussphase noch einmal aufzurappeln. Nach Freistoß von Feldkämper kam der Ball zu Laurenz. Der beste Mesumer netzte aus kurzer Distanz zum 1:2 ein (84.). Das Aufbäumen hielt aber nur kurz, dann stellte Edel den alten Abstand wieder her (87.).