Hintergründe
Opels langer Weg
Aktuelle Entwicklungen beim Großkonzern und dem Bochumer Werk. mehr...
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EMSDETTEN. Undankbarer kann eine Aufgabe kaum sein: Borussia gastiert Sonntag um 15 Uhr beim Schlusslicht Westfalia Gemen, jeder erwartet einen ganz sicheren Sieg der Rot-Weißen.
Borussenkeeper Florian Haude (hier gegen Pantelis Kalaitzidis) patzte im Hinspiel - Sonntag will er ein ganz sicherer Rückhalt sein. (Foto: Bernd Oberheim )
"Es ist meinem Kollegen Ralf Bugla gelungen, die Mannschaft so fit zu bekommen, dass sie jetzt 90 Minuten Landesliga-Fußball spielen kann", erläutert Borussentrainer Robert Borgelt den Aufschwung bei den Gastgebern. Zwar läuft spielerisch immer noch nicht alles nach Wunsch, doch Gemen kämpft trotz der aussichtslosen Lage in der Liga mit ganz großer Leidenschaft.
Kampf annehmen
"Diese Galligkeit, diesen Kampf müssen wir annehmen", verlangt Robert Borgelt von seiner Elf. Selbstverständlich werden die Rot-Weißen sich nicht verstecken, denn von ihrem Selbstverständnis müssen sie versuchen, den Tabellenletzten zu dominieren. "Dabei müssen wir Geduld zeigen, dürfen nicht in falschen Aktionismus verfallen, müssen uns den Gegner quasi zurechtlegen", verlangt Robert Borgelt.
Der mal wieder seine Hintermannschaft umbauen muss. Denn Bastian Wolf fällt aus, nachdem er sich vor einer Woche in der letzten Sekunde des Spiels gegen Burgsteinfurt das Nasenbein brach. Einen Nachrücker für ihn gibt es nicht - Robert Borgelt wird innerhalb des Kaders umstellen.
Trotz der jüngsten Erfolge wird Gemen sicherlich nicht im Hurra-Stil auftrumpfen wollen. Borussia wird gezwungen sein, das Spiel zu machen. Und muss dabei laut Borgelt immer eins im Hinterkopf haben: "Wer zweimal hintereinander gewinnt, der hat auch Qualität."