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Peter Stöpel (l.), der an beiden Hiltruper Toren beteiligt war, gewinnt das Duell gegen Lars Kormann. (Foto: Mathia)
Doch bis der 17. Saisonsieg der Hiltruper unter Dach und Fach war, musste die Elf von Trainer Thomas Fuchtmann ein hartes Stück Arbeit erledigen. Gegen den gut gestaffelten und äußerst zweikampfstarken SVB benötigte der TuS lange, ehe er erstmals gefährlich vor dem Gehäuse der Gastgeber auftauchte.
Dann aber gleich effektiv. Peter Stöpel schlug von rechts eine Flanke in den Strafraum, die auf der gegenüberliegenden Seite bei Matthias Gerigk landete. Der Torjäger bediente Daniel Bothen im Zentrum, der aus fünf Metern den Ball zur 1:0-Führung über die Linie drückte (27.). Und der Vorsprung beflügelte den Tabellenführer. Keine 120 Sekunden später hatte der Torschütze nach einem klugen Pass von Tim Hagedorn den Doppelpack auf dem Fuß, sein Schuss aber verfehlte das lange Eck.
Kurioser Ausgleich
Der TuS hatte nun die Partie im Griff, gestattete dem SVB keine einzige gefährliche Szene vor dem eigenen Kasten. Bis zur ersten Minute der Nachspielzeit. Nach einem umstrittenen Pfiff von Schiedsrichter Christian Hoppe schlenzte Burgsteinfurts Julius Vehoff den Ball per Freistoß aus gut 30 Metern an die Querlatte. Von da prallte das Leder an den Rücken von TuS-Keeper Lennart Lüke und trudelte unter Mithilfe des Innenpfostens ins Netz – ein kurioser und für den Gast ein unglücklicher Ausgleich direkt vor der Pause.
Der Schock saß Hiltrup auch nach dem Wechsel noch in den Gliedern. In den ersten Minuten des zweiten Durchgangs drückte Burgsteinfurt auf die Führung, hatte durch Lars Kormann (48.), Orhan Berisa und Sascha Markmann gefährliche Szenen. Hiltrup agierte offensiv unauffällig, ging aber in der 63. Minute wieder in Führung.
Hoevelers Ballgewinn
Dennis Hoeveler erkämpfte sich an der Torauslinie den Ball, leitete ihn zu Stöpel weiter, dessen Flanke bei Robin Paton landete. Der Mittelfeldspieler umkurvte zwei Gegner und jagte die Kugel vom Strafraumeck vorbei am verdutzten Patrick Kapke ins SVB-Tor. In der Folge öffnete Burgsteinfurt die Abwehr, dem TuS boten sich beste Konterchancen. Doch Hagedorn (77.) und Andreas Fröbel (89.) vergaben allein vor Kapke. So musste der TuS bange Momente in der Nachspielzeit überstehen, feierte aber nach 92 Minuten den Fünf-Punkte-Vorsprung.