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Gundolf Lorenz, Coach des BSV Roxel will die Punkte behalten. (Foto: Witte)
20 Minuten langweilten sich die Zuschauer, weil keines der beiden Teams dem gegnerischen Tor nahe kam. Immerhin wirkte bis dahin die BSV-Defensive noch geordnet. Dann landete eine Ahauser Freistoß-Flanke auf dem Kopf von Dominik Kalitzki, der die Kugel mustergültig ins lange Eck beförderte (22.). Warum aber nach diesem Treffer, der wie aus dem Nichts kam, Roxels Elf zu einem Hühnerhaufen mutierte, wird wohl ein Rätsel bleiben.
Brink sicher vom Punkt
Nur sieben Minuten nach der Führung dribbelte sich Rainer Hackenfort durch den BSV-Strafraum, wurde dabei von Christian Küpper zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Marc Brink sicher zum 2:0 (29.). Küpper verletzte sich bei der Aktion zudem noch und musste ausgewechselt werden.
Bis auf eine Szene, in welcher der gerade zuvor eingewechselte Jan Dransmann den Ball in aussichtsreicher Position verstolperte (44.), kam Roxel lange nicht mehr in die Nähe des Eintracht-Gehäuses. Das änderte sich auch trotz einer Gelb-Roten Karte für Ahaus’ Dennis Schmidt zunächst nicht. Durch einen weiteren an Hackenfort verursachten und von Brink verwandelten Strafstoß erhöhten die Gäste sogar auf 3:0.
Riepenhof betreibt Ergebniskosmetik
Hätte nicht Colin Schulz drei Mal seine Klasse in Eins-gegen-eins-Situationen bewiesen, wäre es ein Debakel geworden. Stattdessen durfte Max Riepenhof mit dem dritten Strafstoß der Partie noch etwas Ergebnis-Kosmetik betreiben (82.).
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Roxel: Schulz - Küpper (31. Heppe), Seeger, Kleine Bardenhorst, Plischek - Daldrup, Beyer, Marquardt (41. Dransmann), Riepenhof - Lahutta, Welke (55. Frönd)
Tore: 0:1 (22.), 0:2 (29./FE), 0:3 (63./FE), 1:3 Riepenhof (82./FE)
Gelb-Rot: Schmidt (Ahaus, 59.)