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Bereits in der 8. Minute köpfte Mesums Kapitän Thomas Feldkämper seine Truppe mit 1:0 in Führung. (Foto: Holthaus)
Zu Beginn sprach alles für die Hausherren. Ihrem Kampf- und Offensivgeist hielt der SCP nichts entgegen. Die Quittung gab’s früh. Nach Eckball von Thomas Rauen wollte Preußen-Keeper Sebastian Donaszewski den Ball wegfausten, kam aber zu spät, die Kugel wurde verlängert und Thomas Feldkämper köpfte ins leere Tor zum 1:0 (8.). Mesums Mann der ersten Halbzeit war Kevin Grewe. Auf der linken Bahn spielte er Jonas Baumann schwindelig.
Nach feiner Einzelleistung zog Grewe ab, Preußens Patrick Teriete hielt den Kopf dazwischen (15.). Dann bereitete Grewe für Christof Brüggemann vor, der daneben zielte (28.). Einen fulminanten 25-Meter-Hammer von Brüggemann fischte Donaszewski aus dem Winkel (30.). Bei Ron Konermanns Schuss stand Timo Greiling im Weg (36.).
Das 2:0 wollte nicht fallen. Einmal landete der Ball zwar noch im SCP-Kasten, doch Schiri Michael Negri hatte eine Regelwidrigkeit von Benni Brinkmann erkannt. Trainer Laurenz sah es anders: „Klares Tor.“
Auch Borghorst haderte mit dem Referee: Nach Foul von Daniel Hallmann an Teriete ließ Negri weiterlaufen (19.). „Auf jeden Fall war das ein Elfer“, zürnte Teriete. So blieb es bei einer einzigen SCP-Chance vor der Pause: Jens van Wackeren rutschte weg, dadurch war Matthias Kappelhoff-Rickert frei durch, scheiterte aber an Schnapper Ingo Beckmann (41.).
Grabowski bereitet vor
Nach Wiederanpfiff lief es plötzlich umgekehrt. Mesum schaltete einen Gang zurück, während Borghorst den Kampf endlich annahm. Gegen David Marx‘ Versuch tauchte Beckmann rechtzeitig ab (48.). Die starke Vorarbeit kam von Thomas Grabowski. Er war auch beim Ausgleich der Wegbereiter, steckte durch auf Kappelhoff-Rickert, Schuss, drin (71.). Der SCP kam jetzt auf den Geschmack, aber nicht mehr entscheidend zum Zug, weil Grabowski aus umstrittener Abseitsstellung zurückgepfiffen wurde. Auch Kappelhoff-Rickert wäre noch mal auf gutem Weg gewesen, wenn Negri die Vorteilsregel angewandt hätte, statt Freistoß zu pfeifen.
Mesum hatte nur noch zwei Konterchancen zu bieten. Konermann scheiterte an Donaszewski (68.), Brüggemann übersah den besser postierten Konermann und rannte sich fest (84.). Ebenfalls ärgerlich für Mesum war Hallmanns Verletzung nach Tackling von Stephan Schabos.