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Reiner Glombitza vertrat in Nottuln Uwe Laurenz als "Chef". Dabei musste er und der SVM eine unnötige 3:1-Niederlage hinnehmen. (Foto: A)
Ohne ihren Cheftrainer Uwe Laurenz, der aus privaten Gründen – Sohn Justus wurde getauft – fehlte, kassierten die Mesumer so einen Rückschlag, der nie und nimmer nötig gewesen wäre.
Mesum ist klar besser
Denn die Gäste waren in der 1. Hälfte die klar bessere Elf. Mesum begann mit Andre Wiesch für Ingo Beckmann im Tor. „Das war abgesprochen“, betonte Co-Trainer Reiner Glombitza, der Laurenz an der Linie vertrat. Außerdem erhielt Jan Krampe eine Chance von Anfang an.
Ron Konermann (14.) hatte nach einem Rauen-Freistoß die erste Großchance, scheiterte aber. Drei Minuten später verpasste Krampe nach einer gelungenen Kombination über Thomas Feldkämper und Konermann nur knapp (17.).
Dann legte Krampe für Thomas Rauen auf, der das Leder aber am Tor vorbeisetzte. „Den hätte er machen müssen, und das weiß Thomas auch ganz genau“, ärgerte sich Glombitza über das 0:0 zur Pause.
Unterkante der Latte
Nottuln, in der erste Hälfte quasi offensiv nicht vorhanden, kam mit Pep und vor allem Dennis Paul aus der Kabine. Nur drei Minuten nach Wiederanpfiff knallte Paul das Leder an die Unterkante der Latte. Der Ball sprang zwar wieder raus, war aber zuvor hinter der Linie – 1:0 (48.). Zwei Minuten später ließ es Paul zum zweiten Mal klingeln, als die SVM-Innenverteidiger van Wackeren und Garmann nicht ganz auf der Höhe waren – 2:0 (50.).
Mesum schüttelte sich – und schlug dann zurück. Nach einer schöner Kombination über Krampe und Konermann war Christof Brüggemann frei und verkürzte auf 1:2 (56.). Hoffnung flackerte beim SVM auf, doch Paul blies diese am 2. Advent mit seinem dritten Streich eiskalt aus. Nach einem Mesumer Ballverlust in der Vorwärtsbewegung besiegelte er die 1:3-Schlappe des SVM (76.).
Der Gast versuchte danach alles, setzte voll auf Offensive, doch mehr als eine Kopfballchance von Thomas Rauen (82.) sprang nicht mehr dabei heraus.