Hintergründe
Opels langer Weg
Aktuelle Entwicklungen beim Großkonzern und dem Bochumer Werk. mehr...
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VREDEN Nur kurz ärgerte man sich gestern bei der SpVgg Vreden darüber, dass man bei der DJK Coesfeld eine 2:0-Pausenführung noch hergeschenkt hatte und in ein 2:2-Remis einwilligen musste.
Erzielte das Führungstor für die SpVgg Vreden: Michael Roßmöller. (Foto Bernhard Mathmann)
Dann drang die frohe Kunde von der 1:2-Heimspielniederlage Viktoria Heidens gegen GW Nottuln durch. Vreden hat dadurch dank der besseren Tordifferenz den Relegationsplatz zwei eingenommen und darf somit vor dem letzten Spieltag darauf hoffen, durch die in diesem Jahr "große Hintertür" noch in die Westfalenliga zu rutschen. In einem sehr ansehnlichen Landesligaspiel drückten die Gäste dem Spiel von Beginn an den Stempel auf. Sie traten überzeugt auf und untermauerten dies mit zwei blitzsauberen Treffern. Beim 1:0 gelangte ein Freistoß zu Michael Roßmöller, der aus halbrechter Position überlegt ins lange Eck einschob (16.). Beim zweiten Treffer war Bastian Bone per Kopf zur Stelle - eingeleitet wurde der Angriff mit einem Diagonalball von Holger Martha (43.). "Wir hätten durchaus den dritten Treffer anbringen können. Das ist uns leider nicht gelungen", trauerte Trainer Michael Kämer einigen Hochkarätern nach. Dies sollte sich nach dem Seitenwechsel rächen, obwohl die Gäste weiterhin stark aufspielten. Marius Borgert war acht Minuten nach der Pause mit einem Distanzschuss zum Anschlusstor erfolgreich. Als dann Sebastian Abbing einen Schritt gegen Borgert zu kurz kam, ließ dieser Torhüter Christian Wissing im Eins-gegen-Eins keine Chance (84.). Dabei blieb es. Jetzt steht den Vredenern ein spannendes Saisonabschlussspiel gegen den SV Mesum ins Haus. Gekrönt werden könnte die "Blau-gelbe Nacht" am Ende mit Platz zwei...
ms
SpVgg Vreden: Wissing, Martha, Kottig (61. S. Elsbeck), Hahn, Terbeck (77. Geers), Banken, Alduk, Abbing, Bone (83. P. Elsbeck), Roßmöller, Holtheuer – Tore: 0:1 Roßmöller (16.); 0:2 Bone (43.); 1:2, 2:2 Borgert (53.; 84.).