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Bernd Lütke Wiesmann üariert hier gegen Hassels Sandro Poch.
(Foto Tronquet)
Es sah in der ersten Hälfte in der Tat so aus, als könnten die Hausherren nichts ausrichten gegen bestens geordnete und im Aufbau kreative Gäste. Tim Woberschal hätte den SCH schon früh zwei Mal in Front schießen müssen (8./13.), holte das aber dann nach Hereingabe von Daniel Moritz nach (15.) und markierte das überfällige 1:0.
Lütke Wiesmann rettet
Doch gleichzeitig löste er damit einen Warnschuss aus. Plötzlich gewann der BSV zumindest hinten an Sicherheit. Mit dem schnellen Wechsel, Torsten Albers kam für Daniel Pietrucha, änderte sich das Bild. Der Joker ging hinter die Spitzen, Manuel Beyer nach links und Claus Plischek in die Viererkette. Das half, auch wenn Keeper Bernd Lütke Wiesmann gegen Moritz nochmal retten musste (38.).
Hilfe für die Roxeler gab es aber auch vom Gegner. Bei einem Freistoß von Florian Reckels segelte Keeper Sören Stauder laut „Torwart“ brüllend unter dem Ball her. Beyer war mal wieder der Glückliche, köpfte die Kugel ins leere Tor (45.) und dankte artig.
Spiel auf Augenhöhe
Nach dem Wechsel waren die Gastgeber dann auf Augenhöhe, attackierten in Person von Albers und Jens Könemann vorne gut und hielten die Hasseler so im Aufbau in engen Grenzen. Das offensive Duo war auch Garant des Siegtors.
Nach einer Halbfeld-Flanke von Daniel Böging gingen Albers und Nedim Djuliman zum Kopfball, verpassten aber jeweils. Das Leder landete vor Könemanns Füßen, der aus der Drehung eiskalt aus 14 Metern traf (64.). Nun verriegelten die BSV-Kicker erst recht den eigenen Sechzehner.
Moritz (80.) und Tobias Bockhoff (83.), der an Lütke Wiesmann scheiterte kamen nicht mehr zum Ausgleich. Und so konnte Roxels Trainer Gundolf Lorenz mit dem Abpfiff zum spektakulären Freudentanz ansetzen.
Nach 20 Minuten im Griff
Das sagt Trainer Gundolf Lorenz: „Ich habe ja gesagt, dass das die spielstärkste Mannschaft der Liga ist. Und es hat 20 Minuten gedauert, bis wir sie endlich im Griff hatten. Gerade auf der Seite haben wir dann dicht gemacht und uns ansonsten gut reingekämpft. In der Pause habe ich den Jungs nochmal gesagt, dass es keinen Grund gibt, sich zu verstecken und wir selbstbewusst auftreten sollen. So, wie es gelaufen ist, bin ich überglücklich.“
BSV: Lütke Wiesmann - Fröbel, Löw, Kleine-Bardenhorst, Pietrucha (30. Albers) - Böging, Reckels - Dransmann (79. Kortwinkel), Beyer, Plischek (90.+2 Saerbeck) - Könemann
Tore: 0:1 Woberschal (15.), 1:1 Beyer (45.), 2:1 Könemann (64.)