«
1/1
»
Verursachte den vermeintlichen Elfer: Mesums Kapitän Thomas Feldkämper (r.). (Foto: Strack)
Allerdings ging es im Gegensatz zum SVM für die Gastgeber noch um etwas, denn mit diesem Sieg qualifizierte sich Vreden für das Relegationsspiel um den Aufstieg gegen Dorsten-Hardt. Auch wenn das Ergebnis eine andere Sprache spricht, der SV Mesum ging durchaus engagiert zu Werke. Vor allem in der ersten halben Stunde hatte die Laurenz-Elf die besseren Möglichkeiten. Erst vergaben Kevin Grewe und Tobias Schütte-Bruns gute Chancen (8./12.), dann scheiterte Johannes Kues freistehend aus acht Metern (20.).
Durchaus überraschend fiel dann die Führung für Vreden durch einen Konter, den Daniel Terbeck erfolgreich abschloss (30.). Auch wenn nach dem Rückstand das Tempo beim SVM ein wenig verloren ging, versteckte sich der Gast nicht und war weiter aktiv.
Schlüsselszene
Zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff dann die Schlüsselszene der Partie: Nach einen ganz normalen Zweikampf zwischen SVM-Kapitän Thomas Feldkämper und Vredens Mittelstürmer Bastian Bone zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt, was ihm den Unmut der Mesumer einbrachte. „In meinen Augen eine klare Fehlentscheidung“, so die Meinung von Mesum-Coach Uwe Laurenz. Nichtsdestotrotz gab es diesen Elfmeter, den Daniel Terbeck verwandelte.
Auch danach waren die Gäste aus Mesum durchaus noch präsent und spielten ansehnlichen Fußball. „Wie in den letzten beiden Spielen hatten wir wieder 60 bis 70 Prozent Ballbesitz, konnten den aber nicht entscheidend nutzen“, so Laurenz, der nach dem 0:2-Rückstand noch zwei gute Möglichkeiten seines Teams sah. Beide hatte der eingewechselte Christof Brüggemann. Beide Male scheiterte er aus kurzem Winkel am Vredener Keeper.
In der Schlussphase riskierte die Laurenz-Elf dann mehr, was der SpVgg natürlich Räume zum Kontern gab.
Die endgültige Entscheidung erzielte Michael Roßmöller in der 78. Minute, bevor Mike Holtheuer vier Minuten vor Schluss den Endstand markierte.