Hintergründe
Opels langer Weg
Aktuelle Entwicklungen beim Großkonzern und dem Bochumer Werk. mehr...
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VREDEN. Einen ruhigen Nachmittag erlebten die Anhänger der SpVgg Vreden gestern am Dülmener Grenzweg. Einen sehenswerten Auftritt garnierte der Tabellendritte mit vier Treffern, die den Gastgeber noch tiefer in den Abstiegsstrudel schickten.
Schon vor dem Seitenwechsel war von der TSG offensiv kein Lebenszeichen zu verzeichnen. Die Gäste ließen die Hausherren nicht ins Spiel kommen und drückten der Partie den Stempel auf. Insbesondere nach Standardsituationen brannte es immer wieder lichterloh im Dülmener Strafraum. So auch in der 19. Minute: Ein lang geschlagener Freistoß von Michael Roßmöller fand den Kopf von Bastian Bone und von dort den Weg ins langer Eck des Dülmener Tore. Fast ein Kopie folgte zwei Minuten später. Nun verpasste allerdings Sebastian Hahn am zweiten Pfosten. Hätte Paolo Alduk dann den entscheidenden Pass auf den durchgestarteten Yuzuru Okuyama genauer gespielt, die Vorentscheidung wäre bereits vor der Pause gefallen. Auch in Durchgang zwei ließ die SpVgg den Vorletzten, der zu Jahresbeginn den Pokalvergleich noch mit 3:1 gewinnen konnte, nicht zur Entfaltung kommen. Mit seinem zweiten Treffer ebnete Bone auf Pass von Roßmöller den Weg zum verdienten Auswärtssieg (58.). Sinnbildlich für den engagierten Auftritt der Blau-Gelben war der dritte Treffer: Okuyama eroberte selbst den Ball und versenkte die Kugel unhaltbar aus 25 Metern (76.). Der Torhunger der Mannschaft von Trainer Michael Kämer war damit noch nicht gestillt. Nach einem Eckstoß von Okuyama wuchtete Markus Banken den "zweiten Ball" zum 0:4-Endstand aus 20 Metern Torentfernung ins Netz.
ms