Hintergründe
Opels langer Weg
Aktuelle Entwicklungen beim Großkonzern und dem Bochumer Werk. mehr...
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VREDEN. Wohl kaum einer der Besucher im Vredener Hamalandstadion hätte gedacht, dass der Gast aus Wolbeck auch nur einen Zähler mit auf die Heimreise nehmen würde. Dass es am Ende doch so kam, das hat sich die SpVgg selbst zuzuschreiben.
Gerade einmal drei Minuten war Daniel Terbeck (l.) im Spiel, da zeichnete er für die Vredener Führung verantwortlich. Im Anschluss verpasste es die SpVgg, nachzusetzen. (Michael Schley)
Dies änderte sich mit dem ersten Warnschuss von Sven Elsbeck. Dessen Versuch aus zwölf Metern segelte aber knapp am linken Pfosten vorbei (14.). Michael Roßmöller lenkte eine scharfe Eingabe von Holger Martha am Tor vorbei (16.), Martha selbst hob den Ball aus rund 40 Metern über den Torhüter an die Querlatte (23.). Ebenso am Aluminium scheiterte Paolo Alduk (26.).
Bis zur Pause verflachte die Partie wieder. Direkt nach dem Seitenwechsel platzte der Knoten: Der Führungstreffer war eine Kombination der beiden Wechselspieler. Mike Holtheuer wurde auf der linken Bahn von Martha geschickt. Holtheuer passte maßgerecht quer auf Terbeck, der sich die Chance nicht entgegen ließ (48.). Wer nun dachte, Wolbeck würde aufmachen, sah sich getäuscht. Da auch Vreden den Sack nicht zumachte - allein Bastian Bone verpasste drei Hochkaräter (66.; 72.; 77) - blieb es spannend. Der erste echte Angriff des VfL führte dann zum kaum für möglich gehaltenen Ausgleich durch Sven Möllmann (84.).
ms