MÜNSTER Das war ein bitterer Nachmittag und ein herber Rückschlag im Abstiegskampf. Der VfL Wolbeck zerfiel bei Eintracht Coesfeld in alle Einzelteile und erlebte beim 0:7 (0:3) ein Debakel. „Das war richtig bitter. Keiner von uns hat Normalform erreicht“, erklärte Trainer Carsten Becker.Von Henner Henning
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Kassierte sieben Gegentreffer: Wolbecks Keeper Moritz Ostrop. (Foto: Witte)
Lediglich eine halbe Stunde gestaltete Wolbeck die Begegnung auf dem Coesfelder Kunstrasen offen. Dann aber eröffnete Christoph Lütke Bitter den Torreigen, als er nach einem Freistoß abstaubte (30.). Und als wenig später der überragende Marius Borgert das erste seiner vier Tore markierte (35.) und André Magos erhöhte (41.), „war der Drops schon vor der Pause gelutscht“ (Becker).
Und auch nach dem Wechsel änderte sich das Bild nicht. Coesfeld blieb bestimmend und nutzte eiskalt gleich die erste Chance in Halbzeit zwei durch Lütke Bitter. Das war der Auftakt zu turbulenten Minuten. 60 Sekunden später war Bogert zur Stelle, drei Minuten danach entschärfte Moritz Ostrop einen Handelfmeter. Es war der einzige Teil der Schadensbegrenzung, denn Borgert schraubte mit einem Doppelpack das Ergebnis in die Höhe – und schoss damit Wolbeck wieder auf einen Abstiegsrang.
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VfL: Ostrop - Neuenstein, Möller, Aydogdu, Hessel - Kluczniok (74. Pegel), Honermeyer (74. Gündogdu), Labo, Herdin - Terhaar, Koné (46. Möllmann)
Tore: 1:0 Lütke Bitter (30.), 2:0 Borgert (35.), 3:0 Magos (41.), 4:0 Lütke Bitter (53.), 5:0 Borgert (54.), 6:0 Borgert (66.), 7:0 Borgert (77.)
Bes. Vorkommnis: Ostrop hält Handelfmeter (57.)