Was stimmt wirklich?
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Berlin (dpa/tmn) In eine Notsituation kann man immer geraten, auch im Ausland. Zum Europäischen Tag des Notrufs ist es nicht schlecht, sich mal wieder in Erinnerung zu rufen, dass es in Europa eine einheitliche Notrufnummer gibt: die 112.
«112» - diese Notrufnummer für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst gilt in allen 27 EU-Staaten sowie weiteren europäischen Ländern. (Foto: David Ebener) (Foto: dpa)
In allen 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und weiteren europäischen Ländern gilt eine einheitliche Notrufnummer für Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr. Die 112 lässt sich von jedem Festnetz- oder Mobiltelefon aus anwählen, selbst ohne PIN-Eingabe oder Prepaid-Guthaben. Darauf weist das Informationszentrum Mobilfunk (IZMF) zum Europäischen Tag des Notrufs am Samstag (11. Februar) hin. Oft beherrschten die Mitarbeiter in den Notrufzentralen sogar mehrere Sprachen.
In Deutschland gilt es eine Besonderheit beim Notruf mit dem Handy zu beachten: Es muss zwingend eine aktivierte SIM-Karte eingelegt sein, damit ein Notruf möglich ist. Die Polizei ist in Deutschland weiterhin auch über die 110 erreichbar. An Nord- und Ostseeküste erreichen Wassersportler unter 124 124 die nationale Leitstelle zur Koordination der Seenotrettung. Wer EC-, Kredit- oder Krankenkassenkarte sperren lassen möchte, wählt die 116 116 als zentrale Hotline.
Retter sind auf möglichst präzise Informationen angewiesen. Wer in Extremsituationen Hilfe ruft, ist aber meist nervös. Als Gedächtnisstütze empfiehlt das IZMF, sich fünf «W»-Punkte einzuprägen: Wo ist es passiert? Was ist passiert? Wie viele Verletzte oder Erkrankte sind betroffen? Welche Verletzungen oder Erkrankungen liegen vor? Und zum Schluss heißt es: Warten auf Rückfragen.
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