Was stimmt wirklich?
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München (dpa/tmn) Wenn Frauen ein Kind bekommen möchten, sollten sie rechtzeitig ihren Impfschutz auffrischen. Denn während der Schwangerschaft sind bestimmte Impfungen nicht möglich. Eine Ausnahme ist die Immunisierung gegen die Grippe.
Während der Schwangerschaft brauchen Frauen starke Abwehrkräfte - daher sollten sie sich rechtzeitig impfen lassen. (Foto: Patrick Pleul) (Foto: dpa)
Impfungen gegen Masern, Mumps, Windpocken und Röteln erfolgen am besten drei Monate vor der Schwangerschaft. Denn während der Schwangerschaft seien diese Impfungen tabu, so Christian Albring vom Berufsverband der Frauenärzte (BVF). Dabei sei es gerade in dieser Zeit umso wichtiger, dass die Mutter starke Abwehrkräfte hat. Auch um fehlende Impfungen gegen Keuchhusten, Diphtherie, Hepatitis A und B, Kinderlähmung und Tetanus sollten sich werdende Mütter rechtzeitig kümmern. Denn nur in Notfällen lassen sich diese Impfungen während der Schwangerschaft nachholen.
Einzige Ausnahme ist die Influenza-Impfung gegen saisonale Grippe: Sie wird vom BVF sogar während der Schwangerschaft empfohlen. Bei den übrigen Impfungen empfehlen sich rechtzeitige Behandlungen vor der Schwangerschaft auch deshalb, weil sie dann dazu beitragen, dass die Mutter vermehrt Antikörper auf ihr Kind überträgt. Dadurch könne der Säugling laut Albring in den ersten drei bis sechs Monaten nach der Geburt den sogenannten Nestschutz bekommen, also ein starkes Immunsystem. Danach kann das kindliche Immunsystem die Abwehr von Krankheiten selbst übernehmen.
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