Handball: Frauen-Oberliga: Erfolgreich Revanche genommen
RIEMKE Sie hatten durchaus "Bammel" vor der Partie gegen das Schlusslicht der Liga aus Königsborn. Die Erwartungshaltung war groß, das Hinspiel wurde nahezu "jämmerlich" verloren und die Handballerinnen des SV Teutonia Riemke hatten sich für "den Tag der Vergeltung" gegen den Königsborner SV mächtig viel vorgenommen und glänzten über weite Strecken mit einer Handballgala, die so richtig Spaß machte.
Laura Ißleib warf sich mit den Riemker Damen den Frust der Hinspielniederlage gegen den Tabellenletuzten Königsborn von der Seele. Beim klaren 39:22-Erfolg steuerte Ißleib gleich selbst sechs Treffer bei (Foto Sure)
39:22 (21:11) hieß es nach 60 Minuten, in denen die Riemkerinnen eindrucksvoll bewiesen, dass sie auch in der Lage sind gnadenlos zuzuschlagen. Das Team war mit dem Anpfiff hellwach, legte einen Blitzstart hin und führte schnell mit 7:1. In der Folgezeit erlaubten sich die Riemkerinnen zwar eine kleine Verschnaufpause, die die Gäste nutzten, um auf 6:7 aufzuschließen, doch danach startete die Teutonia durch. Co-Trainer Michael Iglinski stellte die Abwehr von der offensiven 5:1-Variante auf eine defensive 6:0-Deckung um und fortan gab es für Königsborn kaum noch ein durchkommen. Zur Pause war die Partie angesichts einer 21:11-Führung bereits entschieden.
Schwächephase
Dabei leisteten sich die Riemkerinnen noch eine Phase von sieben Minuten ohne Torerfolg, so dass das Zwischenergebnis für den Tabellenletzten noch gnädig ausfiel. Die Teutonia gab auch nach dem Wechsel weiter Vollgas. Und weil Yvonne Dietrich zwischen den Pfosten ebenso gut drauf war wie ihrer Vorderleute setzte sich Riemke kontinuierlich weiter ab. Und Michael Iglinski konnte beruhigt alle Spielerinnen einsetzen, von den sich dann auch fast alle in die Torschützenliste eintrugen.
Rundum zufrieden
"Ich bin rundum zufrieden. Das war mal ein echtes Ausrufezeichen und ich denke die Mannschaft hat gezeigt, dass sie einzig die Ausnahmestellung von Menden anerkennen muss. Alle anderen Mannschaften müssen sie nicht fürchten", so Iglinksi.
Teut. Riemke: Dietrich; Niggemeyer (3), Müller (6), Ißleib (6/1), Kuhn (2), Güntner (5), Tahirovic (3/1), Wozniak (4), Klaile (5), Lampe (3), Grzegorczyk (2), Lehnen












