Galopp: Wallach Kronerbe überzeugt auch über 1700 Meter
DORTMUND Drei Siege, ein zweiter Platz und ein dritter Platz, das ist die Quote des fünfjährigen Wallachs Kronerbe aus dem Stall Calenberg. Und am Sonntag, beim fünften Renntag 2012 auf der Sandbahn in Wambel, kam ein beeindruckender Ritt ganz nach vorne hinzu.
Eine Pferdelänge voraus - Stephanie Rank ritt mit Kronerbe (l.) im fünften Rennen zum ungefährdeten Sieg. (Foto: Foltynowicz)
Nur Imondo hält Schritt
Doch das schien dem von Karl Demme trainierten Wallach keine Schwierigkeiten zu bereiten. Ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg war mit Amateurjockey Stephanie Rank die Folge – lediglich Maxim Pecheur mit Imondo konnte mit Kronerbe Schritt halten. Kronerbe ist schnell, auch über größere Distanzen.
Der Renntag, der wegen des frostigen Bodens in Neuss nach Dortmund verlegt worden und nur schwach besucht war, begann auch mit dem Sieg eines Demme-Pferds über 1700 Meter. Omkareshwar, ein achtjähriger Wallach, war als haushoher Favorit ins Auftaktrennen gestartet, der Sieg hätte lediglich 11:10 gezahlt.
Außenseiter siegt
Doch Sir Rarely mit Amateurjockey Olga Laznovska hatte dem Favoriten einiges entgegen zu setzen, die Konkurrenz fand keine Mittel und musste den Wallach davonziehen lassen. Für die Wetter interessant war der Sieg von Sekundant im dritten Rennen, einem Ausgleich IV über 2500 Meter.
Das von Sascha Smrczek trainierte Pferd Princess Dumont war als Favorit gestartet, auch Favorfoot Danon und Espataco wiesen niedrige Quoten auf. Der Sieg von Sekundant (Inhaber Peter Gehm) brachte den Wettern so immerhin 227 Euro für zehn. Der letzte Platz ging an ein Pferd vom Dortmunder Trainer Uwe Stoltefuß, Britt Vryenesse, das sogar vom Vorjahres-Jockeychampion Filip Minarik geritten wurde.
Pecheur mit drei Siegen
Immerhin einen Sieg konnte ein Dortmunder Trainer im letzten Rennen noch verbuchen. Im Ausgleich IV über 1700 Meter setzte sich Elgin mit Maxim Pecheur gegen Acidici und Salesiano durch. Trainiert wird der fünfjährige Wallach von Ralph Schaaf.
Kurios war im vierten Rennen lediglich der Start: Nachdem die Startboxen nicht funktionierten, wurde der Start frei aus dem Stand per Flagge gestartet. Casilina gewann das Rennen schließlich mit Maxim Pecheur, der erneut zu insgesamt drei Siegen ritt – das gelang ihm schon Mitte Januar auf der Dortmunder Allwetterbahn.
Der Gesamtumsatz des Renntages betrug 112 429 Euro, 71 Prozent davon kamen von Außen.













