SV Emsdetten 05: Gegentor? Dann ist Feierabend
HÖVELHOF. Mit einem echten "Hammer" eröffnete HSV-Kapitän Kleinegrauthoff in der 36. Minute die zweite Halbzeit, nur knapp daneben. Doch man spürte, dass Trainer Stefan Weiß seinen Jungs in der Pause richtig etwas auf die Löffel gegeben hatte. 05 hätte gewarnt sein müssen. Doch sie waren es nicht...
Franzesco Catanzaro (Nr. 7) bot eine sehr ordentlliche Partie, er hätte die 05er gar in Front köpfen können. Nur zwei, drei misslungere Abspieler verhinderten "drei Bälle". (Foto: Marc Köppelmann)
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In der 48. Minute nahm Sven Zimmermann parallel zur Strafraumgrenze plötzlich mit dem Ball am Fuß Tempo auf, drei 05-Spieler hätten den Zweikampf aufnehmen können, doch niemand tat es. Getreu dem Motto: Mach Du es jetzt, ich mach es dann gleich. Aber wenn es niemand macht, dann klingelt es halt: Stark der Schuss in die lange Ecke - völlig unhaltbar.
Komplett andere Körpersprache
Aus einer zur Pause möglichen, aber nicht erzielten 05-Führung war ein Rückstand geworden. Direkt eine komplett andere Körpersprache bei den 05-Akteuren. Besonders nach dem 2:0, das schon wenige Minuten später fiel. Die Ecke von Kleinegrauthoff segelt weit auf die andere Seite, doch das war ja geplant. Denn hier tummelte sich bei jedem Standard der "lange" Thieschnieder. Die Zuordnung bei 05 stimmte nicht (Wo war Philipp Garmann?), Catanzaro wollte die beiden Schritt auch nicht. Der Ball kam in die Mitte. Hier standen vier, fünf 05-Spieler im weißen Dress und applaudierten förmlich, als der nur etwa 1,70 Meuter große Sebastiwan Potempa per Kopf vollendete. "Das Ding kann man auch in der Mitte noch kären", bemängelte 05 Trainer Lüttmann später. Das 3:0 musss sich Keeepr Nico Menebröcker auf die Fahnen heften, denn er ließ den Roller von Zimmermann passieren. Wen juckte es da noch, dass Zimmermann beim vorherigen Zuspiel im Abseits stand? Kein Vorwurf aber an Schiri Dräger undd seinen Assistenten, hatte er doch wenige Minuten zuvor dem Gastgeber ein Tor von Zimmermann "geklaut", denn da stand der Schütze nicht im Abseits.
Und das 4:0 in der 82. Minute war ein weiteres Zeichen dafür, dass die 05er nach einem Rückstand plötzlich offenbar nur noch auf Entferung decken. Lustig spielten sich die Hövelhofer den Ball auf sechs, sieben Stationen zu, die 05er schauten zu, niemand griff da mal ein. Bis dann Jan Welker freie Bahn hatte und in die Kiste knallte.
Und auf der Gegenseite: Zwei Chancen von Isuf Asllani, doch beide Male hatte er den Ball auf dem schwächeren rechten Fuß, Gefahr vorbei. Zu diesem Zweipunkt stand es noch 2:0, es hätte noch etwas gehen können. Doch nach der Pause ging quasi gar nichts mehr...










