SV Emsdetten 05: Isuf Asllani muss den Dreier klar machen
EMSDETTEN 05-Stürmer Isuf Asllani hätte die Partie gegen Spexard in der letzten Minute entscheiden können - entscheiden müssen. In seiner besten Aktion spielte Catanzaro das Leder nach einem Spurt durch das Mittelfeld in die Spitze, plötzlich stand Asllani allein vor Keeper Menn...
Janis Schneider (vorne) möchte mit Emsdetten 05 jetzt auch auswärts punkten. (Foto: Bernd Oberheim)
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Asllani wartete - und wartete. Entschied sich dann für einen Schuss in die linke Ecke, doch Dennis Menn tauchte ab und hielt. Bereits 20 Minuten zuvor hatte Menn sein Team vor einem 0:1-Rückstand bewahrt, als Jannis Schneider schön in die Mitte zog und den SV-Torwart zu einer wahren Glanzparade zwang.
Bereits in der ersten Halbzeit (18.) war es Isuf Asllani, der das sichere 1:0 für 05 auf dem Schlappen hatte. Im Anschluss an eine Ecke kam der 05-Stürmer sechs Meter vor dem Tor frei an den Ball, nahm die Innenseite - die Kugel flog über die Latte.
Den Chancen nach hätte Westfalenligist 05 den ersten Sieg der Saison einfahren können - keine Frage, Doch bei Betrachtung der 90 Minuten hätte der Schuss auch klar nach hinten los gehen können. Denn SV Spexard hatte mehr Ballbesitz, spielte klare Kombinationen, scheiterte aber immer wieder, weil niemand die Verantwortung für einen klaren Abschluss übernahm. Die 05er spielten mit einer Dreierkette und fünf Leuten im Mittelfeld. Doch den 05ern fehlte über die gesamte Partie gesehen eine klare Zuordnung. Da wurde fast nur im Raum gedeckt, da fehlten oftmals die klaren Attacken gegen den Mann. 05 spielte nur den Ball...
Und hatte Glück: Bei der frühen Chance durch Gök (4.), dann (7.) hielt Nico Menebröcker bärenstark gegen Matthäus Wieckowicz, nach dem Abstimmungsproblem zwischen Krassowski und Menebröcker schloss Berenbrinker schwach ab. Bei der Möglichkeit von Orhan rettete Emekci, die Chance von Beuckmann vereitelte Garmann, 0:0 stand es nach 45 Minuten im Stadion.
Nach dem Wechsel ein offener Schlagabtausch mit nur recht wenigen Chancen. Berenbrinker hätte es für den Gast richten können, doch er traf den Pfosten. Dann hätte es Isuf Asllani richten müssen...
05-Neuzugang Philipp Opitz
Mit Philipp Opitz von Schüttorf 05 meldet Emsdetten 05 einen weiteren Neuzugang. Opitz ist 25 Jahre jung, Neu-Trainer Hans-Dieter Jürgens: "Er ist Flügelstürmer, der auch gut zentral spielen kann. Nicht groß, aber mit guter Sprungkraft. Und enorm spielstark."
Aus der Pressekonferenz
Plötzlich große Stimmung am Samstag um 16.55 Uhr in der Stadiongaststätte, unmittelbar vor Beginn der offiziellen 05-Pressekonferenz, hatte doch gerade Hannover 96 in der Bundesliga das dritte Tor gegen die Münchener Bayern erzielt. Stimmung nur bei den Fans, die nicht für die Bayern sind. Dann wurde der Ton bei der Sky-Konferenz kurz abgedreht, beide Trainer hatten nach dem „Kellerduell der Westfalenligisten Emsdetten 05 und SV Spexard die Chance, ihre Statement der 90 Minuten abzugeben. Zuvor dankte 05-Kassierer Georg Recker dem Gast für die Zustimmung zur Verlegung auf dem Karnevals-Samstag.
Olaf Sieweke (Foto; SV Spexard): „Man hat heute gesehen, dass hier der Tabellenletzte gegen den Drittletzten gespielt hat. Alle hier wissen, wer auf welchem Platz steht. Wir hätten hier gern gewonnen, um ein wenig Luft zu bekommen im Kampf gegen den drohenden Abstieg. Doch diese 90 Minuten haben gezeigt, dass beide Mannschaften Probleme haben werden, diese Liga zu halten. Emsdetten 05 wird wissen, wie die Chancen dazu stehen. Meine Mannschaft hat hier mit einem „Küttel in der Hose“ gespielt. Emsdetten hat gut gekämpft, hatte aber Löcher in der Defensive, die wir nicht nutzen konnten. Es gab zwei, drei gute Chancen auf beiden Seiten, unter dem Strich geht das Remis in Ordnung.“
Franz-Josef „Frenne“ Lüttmann (Emsdetten05): „Wir hatten zu Beginn arge Probleme an der linken Seite, die wir nur lösen konnten, in dem wir eine Spitze ins Mittelfeld fallen ließen. Das ging zu Lasten unserer Offensivaktionen. Ich hatte meiner Mannschaft vor dem Spiel gesagt gesagt, dass man in dieser Liga nur erfolgreich sein kann, wenn man 100 Prozent abruft. Und genau das hat die Mannschaft heute getan, sie hat aufopferungsvoll gearbeitet und ganz toll gekämpft. Und wenn ich dann von den Fans die Kritik höre, dass wir viele Chancen ausgelassen haben, dann freue ich mich über diese kritischen Anmerkungen. Denn dann sind wir auf dem richtigen Weg










