TVE-Zweitligahandballer: Jetzt hat's Feshchanka erwischt
EMSDETTEN. Es ist wie verhext. Das Verletzungspech bei den Zweitliga-Handballer des TVE nimmt kein Ende. Jetzt hat es Torhüter Vitali Feshchanka erwischt.
Nils Babin trägt am Sonntag in Leipzig die Hauptlast im TVE-Tor. (Foto: Bernd Oberheim)
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Es passierte am Samstag im Spiel gegen den TV Korschenbroich, wurde aber erst danach deutlich. Feshchanka zog sich einen Muskelfaserriss im Knie zu. Training war in dieser Woche daher kein Thema für ihn, und auch beim Verfolgerduell in Leipzig am Sonntag um 17 Uhr werden die Grün-Weißen wohl ohne den Routinier auskommen müssen: "Er wird nicht spielen können", ist sich Trainer Patrik Liljestrand sicher.
Wie ein roter Faden zieht sich seit gut eineinhalb Jahren das Thema Verletzungspech durch die Zweitliga-Mannschaft. Schon Coach Patrekur Jóhannesson musste in der vergangenen Spielzeit mehr als eine halbe Saison wichtige Stammspieler ersetzen. Und für Patrik Liljestrand werden in dieser Spielzeit die Sorgenfalten von Woche zu Woche zu größer.
Monatelang fielen Andrej Kurchev und Achim Cordes aus, als Kurchev endlich zurückkam, verletzte er sich gleich im ersten Spiel wieder. Patrik Kvalvik war nie richtig fit, biss lange auf die Zähne, bevor er zuletzt erneut passen musste. Eelco Weevers wurde im Winter operiert, ebenso wie Kurchev ist die Saison für ihn so gut wie gelaufen. Dann traf es zuletzt Fannar Friðgeirsson.
Dass der TVE bei diesen Ausfällen und bei seinem bekannt knappen Kader überhaupt noch um die Spitzenplätze der zweiten Bundesliga mitspielt, erscheint schon fast wie ein Wunder. Und wo würde der TVE wohl stehen, wenn alle Leistungsträger immer dabei gewesen wären?
Auch in Leipzig muss Trainer Patrik Liljestrand wieder mächtig improvisieren. Der Coach hofft, dass Spielmacher Fannar Friðgeirsson wieder mitmischen kann, "eine Entscheidung wird aber wohl erst Freitag fallen". Skeptischer ist der Trainer, was einen Einsatz von Abwehrchef Patrik Kvalvik angeht, ein zu früher Einsatz wäre ein zu großes Risiko. Denn einen noch längerfristigen Ausfall des Schweden kann der TVE sich ganz sicher nicht erlauben.
Im Tor wird Sonntag die Hauptlast auf Nils Babin liegen. Vor einer Woche gegen Korschenbroich wurde Babin von seiner Deckung schmählich im Stich gelassen, konnte kaum etwas ausrichten. Umso mehr brennt er darauf, wieder sein wahres Gesicht zu zeigen und der große Rückhalt der Mannschaft zu sein.
Lukas Theis steht parat
Als zweiter Torhüter steht für Vitali Feshchanka Lukas Theis von den TVE-Youngstern parat. Er hat schon mit der Mannschaft trainiert und genießt das volle Vertrauen von Patrik Liljestrand.
Neben dem Verletzungspech gibt es aber noch einen roten Faden beim TVE: Den unbändigen Kampfgeist mit dem Ausfälle kompensiert werden, mit dem zuletzt auch Korschenbroich bezwungen wurde, mit dem auch in Leipzig alles möglich ist.










