Frauenfußball: Varelmann schlägt Borussia
RIESENBECK. Was für ein Statement: "Ich bin richtig stolz auf die Mädels, sie haben tollen Fußball gespielt."
Hannah Arlom sah die Rote Karte. (Foto: Bernd Oberheim)
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Der das sagt, heißt Martin Weiligmann, und ist Trainer der Borussenfrauen, die gerade mit 2:5 bei Teuto Riesenbeck verloren haben ...
Doch Weiligmann will sich die Leistung seiner Schützlinge nicht kaputt reden lassen. "Wir haben alles das, war letzte Woche so schlecht war, viel besser gemacht, wir hatten 60 bis 70 Prozent Ballbesitz, wir haben praktisch Einbahnstraßenfußball gespielt - nur die Tore sind auf der anderen Seite der Einbahnstraße gefallen."
Und das hatte nur einen Grund: Riesenbecks Ausnahmestürmerin Linda Varelmann. Als Martina Theune gleich in der Anfangsphase nicht energisch genug klärte, ging Varelmann auf und davon, traf zum 0:1. Noch kein Beinbruch für Borussia, zumal Kim Wolters in der 10. Minute zum 1:1 ausglich.
"Rot" und Elfmeter
Zehn Minuten später eine ähnliche Situation wie beim 0:1, wieder zog Varelmann ab, Hannah Arlom hinterher. Varelmann fiel im Strafraum, Arlom sah "rot", der Elfer bedeutete das 1:2. Und als Borussia bei einem Einwurf schlief, marschierte Varelmann in der 31. Minute los und erhöhte auf 3:1.
Drei Nackenschläge, Unterzahl, doch Borussia ließ sich nicht beirren, dominierte weiterhin. In der 45. Minute gelang Natascha Winter der Anschlusstreffer.
Nach dem Wechsel machte Borussia weiter Druck, drängte auf den Ausgleich. Bis Linda Varelmann in der 70. Minute einfach mal aus 45 Metern abzog, und der Ball sich ins Netz senkte. Jetzt war der Kuchen gegessen, zumal den Borussen nach der läuferisch starken Leistung die Kraft ausging. Und so fiel in der 75. Minute auch noch das 5:2. "Die schießen sechs Mal aufs Tor, treffen fünf Mal", ärgerte sich Weiligmann.










