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Medienhaus Lensing
03.02.2012 18:19 Uhr
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Sparkassen-Vorstand: Jürgen Brönstrup: "Freue mich auf Greven"

GREVEN. Seit Mittwochabend steht fest: Jürgen Brönstrup wird als Vorstand der Kreissparkasse in Greven Jörg Münning beerben. GZ-Redakteurin Sonja Kostersitz hat ihn zu seinem künftigen Aufgabenfeld befragt.von Sonja Kostersitz

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Jürgen Brönstrup. (Foto: Busch)

Für Karl Derikartz ist der Weggang Jörg Münnings ein „herber Verlust“. Ist das für Sie eher Ansporn oder schweres Erbe?
Wir alle in der Kreissparkasse bedauern sehr, dass uns Herr Münning im Frühjahr verlassen wird. Für mich bedeutet das, dass ich im Vorstand zusätzliche Verantwortung übernehmen werde. Aber ich freue mich sehr darauf, mich in Greven noch stärker für unsere Kunden sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren zu können. Zumal Herr Münning dort ja ein Feld hinterlassen wird, das bestens bestellt ist.

Münning ist nach jahrzehntelanger Öffentlichkeit (Chef von Greven-Marketing, Wifo-Vorstand) in Greven zum bekannten Gesicht geworden. Sie wohnen in Tecklenburg. Ziehen Sie nun auch nach Greven oder favorisieren Sie das dezentrale Privatisieren?
Mit meiner Familie lebe ich in Tecklenburg, dort bin ich geboren, dort ist mein privates Zuhause. Und meine berufliche Heimat ist die Sparkasse, für die ich seit jeher in der gesamten Region tätig bin. Dabei werden Greven und natürlich auch die benachbarten Kommunen für mich in Zukunft ein besonderer Schwerpunkt sein. Dort will ich mich „einbringen“ und aktiv am Leben der Menschen und am wirtschaftlichen Geschehen teilhaben.

Münning hat ja dort begonnen, wo sie nun die Segel streichen: in Ibbenbüren. Für Sie ist Greven als berufliche Wirkungsstätte aber Neuland, nicht wahr?
Greven ist seit Jahrzehnten ein wichtiger Teil unseres Geschäftsgebietes und daher für mich kein Neuland. Im Gegenteil. Da ich im Vorstand auch für das Firmenkundengeschäft der Kreissparkasse verantwortlich bin, kenne ich natürlich die Wirtschaft in Greven. Nun freue ich mich darauf, die Menschen und Unternehmen hier noch besser kennen lernen zu können.

Und privat? Kennen Sie Greven?
Sicher noch nicht so gut, dass ich es nicht noch besser kennen lernen könnte. Es ist schön, dazu schon bald Gelegenheit zu haben.

Greven – Ibbenbüren: Gibt es da einen großen Unterschied?
 Ich finde, die Region, in der wir leben, ist auch deshalb so reizvoll, weil sie so vielfältig ist. Natürlich gibt es Unterschiede zwischen Ibbenbüren, Greven und auch Steinfurt. Allen gemein aber ist ihre mittelständisch geprägte Wirtschaft mit den unterschiedlichsten Branchen. Es sind vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen, die die ganze Region stark machen.

Greven bleibt Vorstandssitz. Jörg Münning betonte noch kürzlich, „Wo wir in Greven sind, wollen wir auch drinbleiben.“ Auch in Krisenzeiten der vergangenen zwei Jahre hat der Standort Greven zugelegt, seine Marktposition stetig ausgebaut. Ein grevenspezifisches oder doch ein übergreifendes Sparkassenphänomen?
In krisenhaften Zeiten, wie wir sie trotz der erfreulichen konjunkturellen Entwicklung ja immer noch erleben, haben Sicherheit, Fairness, Vertrauen, Solidität und Nähe für die Menschen einen ganz besonders hohen Stellenwert. Und genau für diese Werte steht die Kreissparkasse. Deshalb haben wir in Greven wie in unserem gesamten Geschäftsgebiet kräftig zugelegt und unsere Position als Marktführer weiter ausbauen können. Gemeinsam mit dem Kreissparkassen-Team werde ich dafür arbeiten, dass wir weiter wachsen.

Das komplette Interview lesen Sie in der gedruckten Samstags-Ausgabe.


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