kfd Karneval: Prinzessin Marianne übernimmt in St. Franziskus
RECKENFELD. Für echte Lachsalven beim Reckenfelder kfd-Karneval im ausverkauften Saal Rickermann sorgte die neue kfd-Prinzessin Marianne Kötters direkt beim Amtsantritt, und das gleich dreisprachig: up Platt, im akkuratesten Hochdeutsch und auch im Jugendslang – „Ey, ich find dat echt cool, dat so viele Tussis in dieser Spelunke aufgetaucht sind“.
Männerballett
Die waren noch nicht richtig getrocknet, da sorgte Elfriede Höfker als Herta für weitere: „Ich liebe auch die einfachen Dinge im Leben – Männer“. Die kleinen Ka-Ki-Funken mit ihrem zackigen Gardemarsch waren ebenso eine Leihgabe des Ka-Ki-V wie das Männerballett „Hupfdohlen“ und die Recki-Tecki-Girls; grandios aber auch der Auftritt von „Abba“. Sitzungspräsidentin Annemarie Rüschenschmidt führte durch ein abwechslungsreiches Programm. Sketche gaben einen Einblick in eine psychiatrische Klinik, Besuche bei Petrus und in einer Gerichtsverhandlung. „Bei der Zigarre sind die ersten Züge die Besten. Bei meiner Schwiegermutter die Letzten“, so der Angeklagte.
Großes Finale
Die kfd-Singgruppe, Anneliese Sackmann mit dem Lied von „Hering und Makrele“, wie auch DJ Norbert sorgten immer wieder für Schunkeleinlagen und animierten zum Mitsingen. Elfriede Höfker, Urgestein des Karnevals, parodierte eine Ballerina – einfach köstlich. Auch ihre Enkelin Lisa Czizinski lässt sich selbst an ihrem zwanzigsten Geburtstag nicht davon abhalten, das Amt als Zeremonienmeisterin wahrzunehmen.
So viel Einsatz wird mit Blumen belohnt. „Es läuft so vieles kreuz und quer, bei uns geht’s weiter wie bisher“, so das Motto in diesem Jahr. Zum Glück, wie am Applaus der begeisterten Närrinnen im Saal zu hören war. Großes Finale, noch einmal gemeinsam Schunkeln, Auszug, und dann feiern und abtanzen. Das geht auch ganz gut ohne Männer.












