Tischtennis: DJK hat in Bocholt nichts zu feiern
GREVEN Für das Auswärtsspiel in der Tischtennis-Landesliga beim TuB Bocholt nahm die DJK Greven gerne die 85 Kilometer Fahrtstrecke in Kauf, wollte sie doch etwas gutmachen. Nach dem Unentschieden im Hinspiel wollten die Blau-Weißen in Bocholt, wo sie den Aufstieg besiegelt hatten, wieder feiern. Doch diesmal wurde nichts draus. Greven unterlag mit 6:9.
Reinhard Rothe. (Foto: Bernd Oberheim)
Die DJKler hatten sie auf einen unbequemen Gegner eingestellt. Der demonstrierte seine kämpferische Stärke über viereinviertel Stunden.
Wieder stockten die Doppel. Wenk/Nathan rackerten zwar über fünf Sätze, aber erfolglos. Auch Rothe/Zumbrunn erging es bei ihrer Vier-Satz- Niederlage nicht wirklich besser. Einziger Lichtblick war war das Doppel Buschkamp/Kaltmeier, das nach fünf Sätzen gewann. 2:1-Rückstand nach drei Doppeln. Die Grevener hatten in Bocholt ordentlich Gegenwind.
Einziges Drei-Satz-Spiel
Ralf Euler, in der Spielerrangliste 49 Ränge hinter Michael Wenk platziert, zermürbte den Grevener in fünf Sätzen. Reinhard Rothe zeigte dagegen im einzigen Drei-Satz-Spiel des Tages seine Klasse, ehe wieder eine Niederlage zu Buche schlug. Rajeevan Nathan hatte das Nachsehen (4). Dirk Buschkamp verschaffte der DJK wieder einen Lichtblick (4), doch nach den Fünf-Satz-Niederlagen von Marc Zumbrunn und Matthias Kaltmeier sahen sich die Grevener nach den Doppeln und den ersten sechs Einzeln mit 6:3 im Hintertreffen.
Reinhard Rothe zeigte dann Ralf Euler seine Grenzen auf (4). Auch Michael Wenk stand stark verbessert an der Platte, drehte einen 1:2-Rückstand zum 3:2-Sieg. Die Chance zum Ausgleich hatte somit Dirk Buschkamp, doch er verschenkte seinen 2:0-Vorsprung. Zwar gewann Rajeevan Nathan (4) nochmal für Greven, doch im unteren Paarkreuz lief nichts zusammen, Matthias Kaltmeier und Marc Zumbrunn kamen nicht über einen Satzsieg hinaus und unterlagen mit 3:1.
Baustelle unteres Paarkreuz
"Die größte Baustelle war sicherlich das untere Paarkreuz, wo kein Punkt erspielt wurde. Da muss einfach ein Spielsieg kommen", resümierte Matthias Kaltmeier. "Letztlich war es das knappe und kämpferische Spiel, das wir erwartet hatten. Auch wenn es vom Ergebnis her enttäuschend war. Ein Punkt wäre verdient gewesen."










