Westfalia Leer: Acht Tage Ferienlager - Heimweh blieb zu Hause
HORSTMAR "Gute Stimmung zeichnet sich auch dadurch aus, dass die ,Krankenschwestern‘ Anna Lindenbaum und Lena Kremer kaum Heimweheinsätze hatten". Hoch zufrieden war Lagerleiter Dietmar Sundorf mit dem den Verlauf des Lagers von Westfalia Leer auf dem Zeltplatz Aggertalsperre.
Spiele im Ferienlager (Foto fn)
Wecken täglich um Acht
Um acht Uhr war Wecken. Dann ging Lagerleiter Dietmar Sundorf von Zelt zu Zelt, erkundigte sich nach dem Wohlergehen. Wichtig war ihm und seinen Betreuern, dass sich die einzelnen Gruppen während des Tages immer wieder neu fanden, um eine Klübchenbildung zu verhindern.
Ab zehn Uhr begannen neue Programmaktivitäten. Besonderen Spaß machte den Kindern das Toben am größten Sandstrand im Oberbergischen. In den Mittags- und Abendpausen hieß es immer wieder Schwimmen mit den Bademeistern Tobias Ewering und Olaf Weist.
Fußball und Monopoly
Fußball gespielt wurde auch, und zwar gegen Seppenrade. Die Jüngeren mussten sich auf dem Kunstrasenplatz in Meinerzhagen mit 0:2 geschlagen geben, die Älteren konnten ihr Spiel mit 6:1 gewinnen. Herausragende Spielerin war Denise Wacker, die allein drei Tore erzielte. Besonders viel Spaß machen den Kindern aber die Aktivitäten auf dem eigenen Lagerplatz. Beim Monopoly, angeleitet von Jochen Rehaag und Dominik Meis, konnten sie ganze Häuserzeilen erwerben. Sie mussten ein Kartenhaus bauen, einen Vierzeiler dichten, ein Lied singen oder eine Telefonnummer heraussuchen.
Das Schützenfest war ein Höhepunkt der Reise. Die Kinder bastelten Schärpen, Schützenhüte, Gewehre. Zu einem zünftigen Umzug gehörte auch eine Musikkapelle. Also zauberten die Kinder auch Querflöten, Trommeln und Saxophone herbei. Dem Aufmarsch zum Schützenfestplatz folgte das Ringen um die Königswürde. Drei Vögel galt es zu treffen und zu Boden zu befördern. Folgende Königspaare regierten über das Lagervolk: Jannek Wegmann und Margret Hölscher, Maurice Telgmann und Amelie Hüsing sowie Leon Gerdes und Anneke Gude.
Griechen für den Olymp
Bei der Lagerolympiade verkleideten sich die Kinder wie die alten Griechen, sie ersannen Gruppennamen und Schlachtrufe.
Die Vielzahl der Ausflüge sei nur möglich gewesen, da die Betreuer durch den Einsatz ihrer Autos die Buskosten einsparten. Die Ferienfreizeit wird in Erinnerung gerufen, wenn sich Eltern und Kinder im November den von Reinhard Eissing gedrehten Film anschauen werden.













