„Nordwalder Modell“: Ausschuss stimmt Einzelhandelskonzept zu
HORSTMAR Es ist beschlossene Sache, Horstmar beteiligt sich am Einzelhandelskonzept „Nordwalder Modell“: Einstimmig votierte der Haupt- und Finanzausschuss am Donnerstagabend damit für ein Projekt, das die Altstadt aus ihrem Dornröschenschlaf aufwecken könnte.
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Denn trotz aller Einigkeit unter den Fraktionen, dass man für eine lebendige Innenstadt „etwas tun“ müsse, gab es noch reichlich Diskussionsbedarf über das genaue „Wie“. Das Projekt sieht eine anonyme Bürgerbefragung vor. Darauf aufbauend können Stadt und Kaufleute neue Strategien entwickeln. Zweifel hegte Gabriela Pansegrau von der FDP, ob das Konzept überhaupt individuell passe: „Ich glaube, wir könnten so etwas auch allein stemmen. Mit Arbeitskreisen beispielsweise. Ideen haben wir genug.“
Menschen mit Fragebogen besser erreichen
Das sei aber der zweite vor dem ersten Schritt, warnte Wenking und appellierte: „Lassen Sie uns doch erstmal eine fundierte Grundlage dafür schaffen.“ Dabei könnte man auf professionelle Unterstützung von außen nicht verzichten. Außerdem, argumentierte Wenking, erreiche man die Menschen mit einem Fragebogen besser, als beispielsweise auf Bürgerversammlungen.
„Ich glaube, es ist gut, wenn mal jemand von außen auf unsere Stadt schaut und uns dann genau sagt, welche Möglichkeiten wir überhaupt haben“, begrüßte Annette Sonneborn von den Grünen das Projekt.
- ZUR SACHE:
Dieses Konzept wird aus EU-Mitteln gefördert und wurde erstmals 2006 für Nordwalde entwickelt. Im ersten Schritt wird durch eine Bürgerbefragung ermittelt, wo Lücken im Einzelhandelsangebot sind. Darauf aufbauend können im zweiten Schritt Stadt, Kaufleute und Bürger gemeinsam eine Strategie für die Zukunft der Stadt entwickeln. Leiter des Projektes ist Dr.Thomas Schwarze, Kommunalberater aus Münster.













