http://ad.de.doubleclick.net#oms.muenstersche-zeitung.de#localnews-steinfurt#dcopt=ist;#445669487#728#90#2
http://ad.de.doubleclick.net#oms.muenstersche-zeitung.de#localnews-steinfurt##901631610#120#600#3
Medienhaus Lensing
11.08.2010 15:36 Uhr
Schriftgröße: A A A

Geschwister-Buller-Straße: Fräulein Buller half allen

LEER Im Horstmarer Ortsteil Leer gibt es in der Nähe der Marienschule die Geschwister-Buller-Straße. Es waren die Geschwister Anna und Theresia Buller, die jahrzehntelang in der Gemeinde segensreich tätig waren und denen zu Ehren die Straße benannt wurde.Von Franz Neugebauer

«
1/2
»

Das Kollegium der Marienschule in Leer Anfang der 50er Jahre( v.l.n.r.): Wilhelm Denkler, Theresia Buller, Hauptlehrer Alfred Neu, Johanna Ridder und Engelbert Zurstegge. (Foto: Franz Neugebauer)

Schon als Kind hatte Anna Buller die kranken Nachbarn in Holthausen gepflegt. Kaum in Leer, es war das Jahr 1908, war sie auch hier sofort in der Krankenpflege tätig. Sie erhielt im Jahre 1912 eine Ausbildung als Krankenpflegerin.
Dr. Vossenberg, damals praktischer Arzt in Horstmar, hielt in Leer Sprechstunden ab. Dabei half im nicht nur Anna Buller, die Sprechstunden fanden anfangs auch in ihrer Wohnung statt. Als einmal ein Kollege aus Holthausen den Horstmarer Doktor vertreten musste, bedurfte es keinen langen Vorstellung.

„Als ich noch ein kleiner Junge war, hat Tante Anna schon für mich gesorgt“, meinte der Arzt aus Holthaus. Jahrelang zu Fuß, später mit dem Fahrrad versorgte sie die Kranken auf den weit verstreuten Bauernschaften und im Dorf, wo sie bald nur noch unter dem Namen „Tante Anna“ bekannt und beliebt war. Zeitgenossen erzählen, dass sie zusammen mit Dr. Vossenberg mit einer Sturmlaterne bestückt im Winter bei tiefem Schnee zu Fuß Krankenbesuche bei einer Familie auf dem Schöppinger Berg machte.

Bundesverdienstkreuz


Als die Vertriebenen nach dem letzten Weltkrieg in die Gemeinde kamen, nahm Anna Buller sich ihrer an, versorgte sie mit Lebensmitteln und anderen Sachen, die sie von den Bauern oder der Amtsverwaltung zusammengeholt hatte. Das ganze Dorf freute sich damals, als Tante Anna für ihr selbstloses und bescheidenes Wirken mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes I. Klasse im Mai 1958 geehrt wurde.

„Es gibt wohl keine Familie in Leer, in der Fräulein Buller nicht einmal geholfen hat, Kranke zu pflegen, Wöchnerinnen den Haushalt zu besorgen oder Sterbenden die letzte Stunde durch ihre liebevolle Hilfe zu erleichtern. Ihre besondere Liebe galt auch den Armen, die Witwen und den Waisen, für die sie immer ein tröstendes Wort, ein offenen Herz und eine hilfreiche Gabe bereit hatte.“ So steht es in einem Nachruf der damals selbständigen Gemeinde Leer, als Anna Buller am 6. April 1961 im Alter von 74 Jahren starb.

Selbstlos und hilfsbereit

Der Grund, dass Anna Buller nach Leer zog, war die Versetzung ihrer Schwester Theresia an die Schule in Leer im Jahre 1909. Hier war die Pädagogin 45 Jahre tätig. Der damalige Hauptlehrer Alfred Neu würdigte bei ihrer Verabschiedung mit tiefempfundenen Worten die hervorragenden Verdienste von Theresia Buller als befähigte Lehrerin, als charaktervolle Erzieherin und als selbstlose und hilfsbereite Kollegin.

Bei der Verabschiedung sprachen der damalige Pfarrer August Rensinghoff, Bürgermeistern Hermann Husmann und Amtsdirektor Ernst Fasen herzliche Dankesworte aus. Kinder umrahmten die Reden mit Gedichten und Reigen, mit Liedern des Schulchores und Vorträge des Flötenchores, um so ihren Dank der geliebten Lehrerin zum Ausdruck zu bringen.

Nach Tod Straße nach ihr benannt

Die damaligen Schülerinnen erinnern sich an Theresia Buller als gütige, hilfsbereite aber auch strenge Lehrerin. Sie starb am 21. Dezember 1974 im Alter von 85 Jahren. Danach wurde die Straße von Anna-Buller-Straße in Geschwister-Buller-Straße umbenannt.
Die beiden Geschwister haben ihre letzte Ruhestätte auf dem neuen Friedhof in Leer gefunden.


Do
-1°
Stark bewölkt
-9°
Heiter
Fr
-5°
Sonnig
-11°
Klar
Sa
-5°
Sonnig
-10°
Klar
So feiert die Region: Der Karneval in Bildern
Warme Kostüme halfen gegen kalte Temperaturen beim Karnevalsumzug in Sprakel.
Auch Rheines stellvertretender Bürgermeister, Karl-Heinz Brauer, ließ es sich nicht nehmen, der Narrenzunft während ihrer Galasitzung am Samstagabend persönlich zu gratulieren: Seit 60 Jahren gibt es nun Karnevalsverein.
Heiß ging es her: Zum fünften Mal waren die Rheiner Narren am Freitagabend unter sich. Bei der Herrensitzung, die das erste Mal im Mühlenhof zelebriert wurde, ging es heiß her.
Die Germania Girls hatten eine Bayern-Choreographie einstudiert.
Neben einem unterhaltsamen Programm mit zahlreichen Darbietungen standen auch Ehrungen und Auszeichnungen auf dem Programm der Gala. Einer der Höhepunkte war natürlich die Verleihung der "Goldenen Soffie" an Hans Rath.

Stadt prüft Optionen

1

Stromnetz: Nachdenken über Rekommunalisierung

HORSTMAR Bürgermeister Robert Wenking blickt zurzeit aufmerksam in den Kreis Coesfeld. Dort streben acht Kommunen die Rekommunalisierung ihrer Stromnetze an. mehr...

Makler beauftragt

2

Stadt will altes Feuerwehrgerätehaus verkaufen

Die Stadt will einen Makler mit der Vermarktung des alten Feuerwehrgerätehauses beauftragen.

HORSTMAR Die Stadt Horstmar geht jetzt offensiv den Verkauf des alten Feuerwehrgerätehauses an der Graf-Bernhard-Straße an. mehr...

Antrag abgelehnt

3

SPD will bei "Diäten" sparen

<p>Helmut Gerdener (SPD)</p>

HORSTMAR Völlig geschäftsmäßig und ohne Kontroverse arbeitete der Finanzausschuss am Mittwochabend die Tagesordnung mit Haushaltsthemen ab - bis ein Antrag der SPD zur Diskussion anstand. mehr...

Stadt der Burgmannshöfe

4

Horstmar beantragt Namenszusatz

Im vergangenen Jahr wurden die mehrjährige Restaurierung des Münsterhofes abgeschlossen.

HORSTMAR Horstmar ist die „Stadt der Burgmannshöfe“. In der Kommune mit 6500 Einwohnern ist das jedem Bürger klar, der Zusatz findet sich auch auf den offiziellen Schriftsätzen einer der kleinsten Städte in Nordrhein-Westfalen. Jetzt will die münsterländische Kommune den Namenszusatz offiziell auf seine Ortstafeln schreiben. mehr...

Kunstrasen braucht mehr Pflege

5

Reinigungsgerät kostet rund 17 000 Euro

Im letzten Jahr wurde in Laer der Kunstrasen verlegt.

LAER Soll der neue Kunstrasen des TuS Laer auf Dauer bespielbar bleiben, müssen Gemeinde oder Verein in ein rund 17 000 Euro teures Reinigungsgerät investieren. mehr...

Winterfoto-Aktion
Eiszapfen an der Wettringer Aa.

Schicken Sie uns hier Ihre Bilder

Die Resonanz auf unserer letzten MZ-Winterfoto-Aktion war riesengroß. Wir freuen uns sehr über Ihre eingereichten Bilder. Sie können Ihre Fotos auch bei unserer Fotocommunity nahraum.de hochladen oder das Formular benutzten. Ihre tollen Bilder finden Sie dann in unserer Fotostrecke. mehr...

Logistik-Zentrum
Der Coppenrath-Verlag will im nächsten Frühjahr für sieben bis zehn Millionen Euro ein Vertriebs- und Logistikzentrum an der Landstraße 580, gegenüber dem jetzigen Standort, bauen.

Coppenrath investiert bis zu zehn Millionen Euro

Im nächsten Frühjahr soll an der Landstraße 580 Baubeginn für das Vertriebs- und Logistikzentrum des Coppenrath-Verlages sein. mehr...

http://ad.de.doubleclick.net#oms.muenstersche-zeitung.de#localnews-steinfurt##435538312#300#250#4
Geschäftsbericht

Schmitz Cargobull: Produktion wurde verdreifacht

Die Schmitz Cargobull AG hat ihre Produktion im Geschäftsjahr 2010/2011 fast verdreifacht und 36.053 Fahrzeuge produziert. Damit wurde die Jahresprognose von 18.000 Fahrzeugen um 100 Prozent übertroffen. mehr...

Schicken Sie uns Ihre Fotos
Die Katze ist eines der vielen kleinen Kunstwerke in Horstmar.

Die Katze an der Dachrinne

Was früher Blitzableiter und Fernsehantenne auf den Dächern waren, sind heute Satellitenschüsseln und Photovoltaik-Anlagen. mehr...

Kontakt | Impressum | AGB | Datenschutz

Weitere Angebote aus dem Medienhaus Lensing:
RuhrNachrichten.de | DorstenerZeitung.de | HalternerZeitung.de | GrevenerZeitung.de | EmsdettenerVolkszeitung.de | MünsterlandZeitung.de
Heja-BVB.de | Nahraum.de | Immomia