Steinfurt Schulausschuss: Kritik an Faltblättern des Horstmarer Lernzentrums
HORSTMAR / STEINFURT Das Lernzentrum Horstmar kann und darf im kommenden Jahr Dreizügig werden. Aber nur als einmalige Ausnahme. Das beschloss jedenfalls der Schulausschuss der Stadt Steinfurt in seiner Sitzung am Dienstagabend mit großer Mehrheit.
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Kritik gab es auch aus den Reihen der FDP und CDU. Moniert wurde, dass möglicherweise Geld für eine Hochglanzbroschüre ausgegeben wurde, um für das Lernzentrum in Horstmar zu werben. Das Geld sei für pädagogischen Aufgaben doch wohl besser geeignet. Horstmars Bürgermeister Robert Wenking versteht die Aufregung der Politiker im Schulausschuss überhaupt nicht.
Aussagekräftiges Faltblatt
„Ich habe diese Anregung bei uns im politischen Raum diskutiert und wir haben beschlossen, ein aussagekräftiges Faltblatt in Laer zu verteilen. Wir wollten damit den Laerern die ortsnahe Bildungsmöglichkeit aufzeigen, auch als Alternative zum gebundenen Ganztag in Borghost und den Angeboten der Schulen aus Münster.
Die Kosten von rund 2800 Euro für Erstellung und Verteilung wurden von der Stadt mit 800 Euro bezuschusst. Den Rest steuerte die Kreissparkasse als Spende bei, erläutert Robert Wenking. Insgesamt wurden durch diese Aktion 24 Laerer Schüler animiert, sich im Lernzentrum anzumelden, sagt Wenking.
Froh über beschlossene Dreizügigkeit
„Und wir nehmen ja den Steinfurtern nichts weg, im Gegenteil. Denn die Schüler werden später im Arnoldinum zum Abitur geführt.“
Froh ist Wenking über die beschlossene Dreizügigkeit. Das wird aufgrund der Prognosen zur Entwicklung der Schülerzahlen sicher auch eine Ausnahme bleiben, sagt Wenking.
„Platzprobleme die in zwei oder drei Jahren in der Oberstufe am Arnoldinum auftreten gibt es nach derzeitigen Erkenntnisse nicht“, sagt auch Dr. Agnes Linß, Leiterin des Arnoldinums. „Die jetzigen Doppeljahrgänge sind dann entlassen und wir haben dann auch keine 25 Klassen mehr, wahrscheinlich nur 15 und bleiben dann auch dreizügig und nicht mehr fünfzügig wie derzeit.“













