Radweg: Lückenschluss soll kommen
HORSTMAR Es war fast wie ein Dejavu. Die Christdemokraten der beiden Kommunen Leer und Schöppingen und Bürgermeister Josef Niehoff (Schöppingen) trafen sich am Donnerstag an der Kreisgrenze auf der Landstraße 570, um über den Lückenschluss des Radwegs zwischen den Orten zu beraten.
Stefan Wesker (r.) vom Bauamt erläuterte den Ausschussmitgliedern das weitere Vorgehen beim Kreisverkehr.
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Einige Bereiche schon fertig
„Im bebauten Gebiet hat Schöppingen in Eigenleistung den Weg schon ein Stück weiter angelegt, allerdings nicht asphaltiert“, sagte Bernhard Bensel, CDU-Fraktionsvorsitzender der Gemeinde. Auch in Leer sei der Radstreifen bis zum Abzweig nach Metelen bereits fertig gestellt.
Keine Kreisgrenzen
„Es geht jetzt noch um ein wirklich kurzes Stück, das vom Landesbetrieb Straßenbau zu erstellen wäre. Dafür setzen wir uns gemeinsam ein, in dieser Sache darf es keine Kreisgrenzen geben“, fand Ludger Hummert, Vorsitzender der Orts-CDU in Leer.
60 000 Euro hat das Land in den vergangenen Jahren schon zur Verfügung gestellt, wovon die für den Bau nötigen Grundstücke erworben werden konnten.
Dringend notwendig
Von der dringenden Notwendigkeit des Radwegs konnten sich die beiden Landtagsabgeordneten beim Ortstermin selbst überzeugen. Es gibt keine andere Strecke in den beiden Kreisen, die so kurvenreich und deshalb so unübersichtlich ist. Besonders Motorradfahrer lieben sie und brettern sie häufig weit über dem Tempolimit entlang. „Die schwächeren Verkehrsteilnehmer müssen durch einen getrennten Weg unbedingt geschützt werden“, so Tenhumberg. Dass der auf dieser Strecke von den Kommunen nicht in Eigenleistung zu erbringen sei, stehe außer Frage.
Schwierige Topographie
„Es gibt hier eine sehr schwierige Topographie“, sagte der Landtagsabgeordnete. Sowohl Christina Schulze Föcking als auch Bernhard Tenhumberg wollen sich dafür einsetzen, dass der Lückenschluss des Radwegs zwischen Leer und Schöppingen auf der Prioritätenliste des Landes weiter nach oben rutscht.
Auch die Bürgermeister der Gemeinden werden erneut das Gespräch mit dem Landesbetrieb Straßenbau suchen. „Die Straßendecke bis Leer muss sowieso erneuert werden. Da könnten sie den Radweg gleich mitbauen“, wollen sie anregen.













