Lebensmittelbranche: Mutmaßlicher Großbetrüger schweigt vor Gericht
ALTENBERGE/ MÜNSTER Vier mutmaßliche Großbetrüger aus der Lebensmittelbranche müssen sich seit Montag vor dem Landgericht Münster verantworten. Den aus Altenberge, Münster und Lüdinghausen stammenden Angeklagten wird vorgeworfen, Lieferanten um mehr als 500.000 Euro geprellt zu haben.
Artikel aus diesem Ressort
Was die Angeklagten mit dem bestellten Käse, Wein, Schinken usw. gemacht haben, ist unklar. Wahrscheinlich, so die Staatsanwaltschaft, wurde die Ware sofort nach Erhalt weiterverkauft. Bei einer Durchsuchung der von den Angeklagten in Münster betriebenen Lagerhallen Anfang 2007 fanden die Ermittler jedenfalls nur noch Warenreste, die zum großen Teil vergammelt und nicht mehr genießbar gewesen sein sollen.
Zum Prozessauftakt erklärte sich lediglich der Angeklagte (46) aus Lüdinghausen zur Aussage bereit. Dabei gab er einige Taten zu, schob die Verantwortung aber im Wesentlichen auf seine mutmaßlichen Komplizen aus Münster und Altenberge. Diese erklärten, sie wollten (vorerst) nichts zu den Vorwürfen sagen.













