Krankenhaus-Pläne: Penthouse im alten Hospital?
HORSTMAR Die Stadt will nicht, und auch die Kirche wird wohl abspringen: Die Nutzung des Alten Krankenhauses ist wieder völlig offen. Und Eigentümer Simon Yündem plant von vorn. Von einem Abriss bis hin zu einem Komplex für altersgerechtes Wohnen ist künftig vieles möglich.
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Aber was das betrifft, hegt der Metelener Eigentümer nur wenig Hoffnung. Ein Gespräch vergangene Woche mit Vertretern der Kirchengemeinde verlief laut Yündem wenig erfolgversprechend. Hat die Kirche nun Interesse oder nicht?
Kirchenvorstand Franz Josef Bisping wollte sich nicht direkt dazu äußern: „Das muss noch vom gesamten Kirchenvorstand besprochen werden, dem will ich hier nicht vorgreifen.“ Und das letzte Wort habe ohnehin das Generalvikariat in Münster.
Künftige Planung
Das will und muss Simon Yündem nun abwarten. Aber Yündem ist eben nicht nur der Haus-Eigentümer, sondern auch Geschäftsmann und Architekt. Und als solcher macht er sich jetzt an die künftige Planung für das alte Gebäude. „Denkbar wäre zum Beispiel, dort altersgerechte Wohnungen zu bauen. Ich glaube, dafür ist der Bedarf in Horstmar da.“
Es gäbe verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten, alles barrierefrei und in Größenordnungen von jeweils 85 Quadratmeter pro Wohnung. „Vielleicht dreigeschossig und mit einer großen Penthousewohnung ganz oben im Südflügel“, überlegt Yündem.
Vorerst nur Ideen
Doch das sind vorerst nur Ideen. Und auch ein eventueller Abriss ist somit noch nicht vom Tisch. „Wenn ich nur für einen Teil des Gebäudes oder ein Geschoss eine Nutzung realisieren kann, muss man über einen Teil-Abriss nachdenken.“
In Gesprächen befindet sich Yündem derzeit noch über das ehemalige Leichenhaus, das kleine Gebäude außerhalb. Dr. Friedhelm Langkamp ist interessiert, die kleine Kapelle zu kaufen und zu erhalten: „Als kleine optische Attraktion in der Stadt“, sagt Langkamp.
Ein besonderes Anliegen
Ihm sei es ein Anliegen, diese ehemalige Leichenhalle, „mit der so viele Menschen in Horstmar persönliche Erinnerungen verbinden, pietätvoll zu behandeln.“
Erhalten würde Simon Yündem so auch gern das gesamte Gebäude. „Das Haus hat doch Geschichte!“, sagt er. Sollte sich aber keine der Nutzungs-Ideen als wirklich tragfähig erweisen, endet diese wohl hier.













