Plätze unbesetzt: Schmitz-Cargobull sucht noch acht Auszubildende
HORSTMAR "Es ist erstaunlich, meistens sind die Lehrstellen noch vor Weihnachten vergeben, doch für das Ausbildungsjahr, das nach den Sommerferien startet, scheint alles anders zu sein. Wir suchen noch zwei Azubis im Logistikbereich und sechs zum Industriemechaniker", erzählen Kathrin Pietzsch und Elke Wiemann von der Personalabteilung bei Schmitz Cargobull.
Schmitz-Ausbildungsleiter Markus Deiters.
(Foto: Sundermeier)- Trio erwischt Mit Kleinkind und ohne Führerschein auf Drogentour
- Hof Mersmann Reitprojekt stärkt Selbstbewusststein von Kindern
- Laerer Bürger sind gefragt Abstimmen für den Spielplatz
- Alte Fotos gesucht Laienspielschar der Concorden wird 100
- Gesamtschaden: 5000 Euro Landwirtschaftliche Maschinen gestohlen
Gemeinsam mit den Ausbildungsleitern Joachim Schwabe (Leiter der Werkslogistik) und Markus Deiters (Ausbildungsleiter Industriemechaniker) sichten sie die Bewerbungen und führen die Vorstellungsgespräche. Jetzt nach den Halbjahreszeugnissen hoffen sie noch auf einen Bewerbungsschub.
"Was wir nicht ganz nachvollziehen können ist die Tatsache, dass die vorausgegangenen Ausbildungsmessen sehr wenig Besucher aufwiesen. Das kennen wir aus der Vergangenheit anders", meint Elke Wiemann. Das gleiche zeichne sich bei den Bewerbungen auf die Ausbildungsplätze ab. Und das, obwohl das Unternehmen nicht nur eine eigene Ausbildungswerkstatt hat und die Ausgebildeten entweder übernimmt oder nach Ausbildungsabschluss noch ein Jahr weiterbeschäftigt.
Ausbildungsplan
"Selbst in der Krisenzeit haben wir die Ausgebildeten ein weiteres Jahr beschäftigt", erzählt Kathrin Pietzsch. "Am liebsten bilden wir den Nachwuchs für den eigenen Bedarf aus. Deshalb lernt bei uns beispielsweise jeder Industriemechaniker anhand eines genau datierten Ausbildungsplanes alle Arbeitsweisen und Techniken kennen", zeigt Markus Deiters anhand des Ausbildungsplans auf. Hinter ihm steht zudem eine Wand, an der die Werkstücke ausgestellt sind, die die Auszubildenden in ihrer Lehrzeit fertigen. Kerzenständer, Lastwagen oder Schraubstock sind nur einige der Azubi-Produkte.
"Die Prüfungsangst können wir natürlich keinem nehmen", blickt Deiters schon nach vorne. Die gemeinsame Vorbereitung anhand alter Prüfungsunterlagen soll den Auszubildenden aber Prüfungsdruck nehmen. Das Gesamtkonzept der Ausbildung geht jedenfalls auf: fast hundert Prozent der Auszubildenden schließen ihre Ausbildung mit einer Note im oberen Bereich ab.













