Biogas : Wärme fürs Rathaus und mehr
ALTENBERGE Eigentlich sollten schon in diesem Winter die öffentlichen Gebäude in Altenberge mit Biogasenergie aus dem neuen Blockheizkraftwerk, das an der Borghorster Straße gegenüber dem Eiskeller gebaut wird, gewärmt werden. Allerdings galt es zuvor, noch zwei andere "Baustellen" zu bewältigen.
Bürgermeister Jochen Paus und Franz Niederau (EGST) unterzeichneten den Vertrag. Mit dabei auch Thomas Mücke (Bauamt), Heinz Edelkamp (stv. Bürgermeister), Manfred Wöste (kaufm. Ltr. EGST) und Dr. Stephan Simon (v.l.st.).
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Da jetzt alles klar war, zückten Bürgermeister und Franz Niederau, Geschäftsführer der EGST, die Stifte. "Zwar ist das derzeit unter Vorbehalt - für unsere Juristen, da der Vertrag noch nicht vorlag. Der Aufsichtsrat kennt aber die Inhalte und hat bereits zugestimmt", beruhigte Niederau. Der Vertrag werde nun nachgereicht.
"Das Problem bei Biogasanlagen ist immer, wo setze ich die Wärme ab", erläuterte Niederau. Was könne da besser sein, als öffentliche Gebäude zu heizen. Die EGST sei froh, mit Altenberge jetzt einen Partner gefunden zu haben, der die Wärme aus dem bestehenden BHKW auf der Deponie und dem neu zu bauenden verwerten kann.
Ausschreibung
"Wir sind glücklich und zufrieden, dass das Projekt nun umgesetzt wird", stellte Dr. Stephan Simon von der Firma Wessling fest, die das Vorhaben entwickelt hat.
"Im September gehen die Ausschreibungen raus", so Bürgermeister Paus. Dann darf gebuddelt werden für die Leitungen von der Deponie bis in den Ort und das neue BHKW. Im nächsten Frühjahr soll es in Betrieb gehen.













