Bezirksdienstbeamter warnt: Fahrende Scherenschleifer unterwegs
NORDWALDE Der Bezirksdienstbeamte Heinz Düvel warnt die Menschen in Nordwalde und Umgebung vor fahrenden Scherenschleifern, die für ihre Dienste viel zu hohe Beträge verlangen.
(Foto: dpa)
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Die Scherenschleifer haben ihre Arbeit am Donnerstagnachmittag an Haustüren, vorwiegend bei Senioren, angeboten. So wurden zwei Messer geschliffen und dann Summen zwischen 100 und 150 Euro verlangt. Nachdem sie die älteren Mitbürger massiv unter Druck gesetzt hatten, gaben sich die Männer mit Summen zwischen 60 und 100 Euro zufrieden. Bisher sind dem Beamten drei Fälle gemeldet worden.
Hauptzielgruppe für die die beiden circa 30 bis 40 jahre alten Männer sind Senioren, die in der Geborgenheit ihrer Wohnung aufgesucht werden.
Heinz Düvel hält einige Hinweise parat:
- Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion oder durchs Fenster genau an.
- Öffnen Sie die Tür nur bei vorgelegtem Sperrriegel.
- Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einen späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.
- Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe.
- Lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben oder die von der Hausverwaltung angekündigt worden sind.
- Treffen Sie mit Nachbarn, die tagsüber zu Hause sind, die Vereinbarung, sich bei unbekannten Besuchern an der Wohnungstür gegenseitig Beistand zu leisten.
- Prüfen und vergleichen Sie Angebote genau. Lassen Sie sich gerade durch bedrängende "Hinweise" (Beispiel: "Dieses Angebot gilt nur noch heute!") auf keinen Fall unter Druck setzen.
- Wenden Sie sich telefonisch auch an die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle, der Kreispolizeibehörde Steinfurt, im Bürgerbüro Rheine, Telefon 05971/9381386. Hier erhalten sie weitere vorbeugende Hinweise.









