Polizei: Mit falschen 50 Euro-Scheinen bezahlt
KREIS STEINFURT In mehreren Städten des Kreises haben unbekannte Personen mit falschen 50-Euro-Geldscheinen bezahlt. Die Vorfälle in den letzten beiden Wochen haben sich gehäuft, da immer mehr Geldinstitute die von Inhabern oder Beauftragten der Geschäfte eingezahlten Geldscheine reklamierten.
(Foto: dpa)
In allen Fällen wurden gleich zwei gefälschte Scheine entdeckt. Die Beamten gehen davon, dass der oder die Täter bzw. Täterinnen entweder Wechselgeschäfte oder größere Einkäufe getätigt haben, bei denen mindestens zwei 50-Euro-Scheine abgegeben worden sind.
Polizei mahnt zur Vorsicht
Die Polizei bittet alle Geschäftsangestellten, insbesondere von Märkten, um besondere Vorsicht: "Überprüfen Sie die Geldscheine!
Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen! Die Täter versuchen Sie abzulenken oder Sie unter Zeitdruck zu setzen!"
- Echte Euroscheine sind bei umsichtiger Betrachtung und Prüfung gut von Falschgeld zu unterscheiden. Informationen auf den Internetseiten von propk.de (Präventionstipps, Vermögensdelikte) über die Merkmale von Geldscheinen.
Erkennungsmerkmale echter Geldscheine sind unter anderem:
- Die Sicherheitsmerkmale echter Euro-Banknoten sind zu fühlen: Das spezielle Banknotenpapier aus Baumwollfasern fühlt sich weder lappig noch glatt, sondern griffig an, der Stichtiefdruck der Abkürzungen der Europäischen Zentralbank, der Wertzahl und der Abbildungen der Architekturelemente ist deutlich fühlbar (Fingernagelprobe) von der Oberfläche abgehoben, die Hilfe für Sehbehinderte am Rand der Vorderseiten der 200- und 500-EUR-Banknoten ist ertastbar. Aber: Die Reliefeigenschaften können durch Alter und Abnutzung der Noten allmählich verloren gehen!
- Gegen das Licht zu sehen: Das Wasserzeichen im druckbildfreien Teil zeigt das Architekturmotiv und die Wertzahl, der in das Banknotenpapier etwa mittig eingebettete Sicherheitsfaden erscheint als dunkle durchgehende Linie über die ganze Höhe der Banknote, darauf sind wechselweise seitenrichtig und seitenverkehrt EURO und die Wertzahl lesbar, die unregelmäßigen Zeichen links oben auf der Vorder- und rechts oben auf der Rückseite bilden im Gegenlicht die vollständige Wertzahl (Durchsichtsregister).
- Beim Kippen zu sehen: Der Spezialfolienstreifen im rechten Teil der Vorderseite von 5-, 10- und 20-EUR-Banknoten zeigt je nach Betrachtungswinkel das Euro-Symbol EUR oder die Wertzahl in wechselnden Farben als Hologramm, der Perlglanzstreifen auf der Rückseite von 5-, 10- und 20-EUR-Banknoten mittig neben dem Sicherheitsfaden wechselt beim Kippen gegen eine gute Lichtquelle von hellgelb nach goldgelb und zeigt als Aussparungen das Euro-Symbol EUR sowie die Wertzahl, das Spezialfolienelement im rechten Teil der Vorderseite 50-, 100-, 200- und 500-EUR-Banknoten zeigt je nach Betrachtungswinkel die Wertzahl oder das Architekturmotiv >der jeweiligen Banknote in wechselnden Farben als Hologramm, die Wertzahl auf der rechten unteren Ecke der Rückseiten von 50-, 100-, 200- und 500-EUR-Banknoten zeigt einen Farbwechsel von purpurrot bei Draufsicht nach olivgrün oder braun unter anderem Betrachtungswinkel.
- Mit der Lupe zu sehen: An verschiedenen Stellen der Vorder- und Rückseite bestehenscheinbare Linien aus winzigen Schriftzeichen (Mini- und Mikroschrift), der Notenhintergrund ist aus feinen durchgehenden Linien, nicht aus farbigen Bildpunkten wie bei einem Zeitungsbild gestaltet, Perforationen im Spezialfolienstreifen im rechten Teil der Vorderseite von 5-, 10- und 20-EUR-Banknoten zeigen das Euro-Symbol EUR und den Schriftzug EURO, Perforationen im Spezialfolienelement im rechten Teil der Vorderseite von 50-, 100-, 200- und 500-EUR-Banknoten zeigen das Euro-Symbol EUR und den Schriftzug EURO.
- Unter ultraviolettem Licht zu sehen: Verschiedene fluoreszierende Flächen, Fasern und Druckfarben.













